Genießt den wohlverdienten Urlaub – ein blendend gelaunter Urs Fischer, Trainer des 1. FC Union. 
Genießt den wohlverdienten Urlaub – ein blendend gelaunter Urs Fischer, Trainer des 1. FC Union.  Imago/Matthias Koch

Endlich geschafft! Mit dem Länderspiel gegen Finnland am Sonntag (1:1) haben jetzt mit Morten Thorsby und Julian Ryerson auch die letzten Profis des 1. FC Union das Dienstliche hinter sich und können in den wohlverdienten Urlaub fahren. Gilt ja im übrigen für alle Eisernen so – bis auf Frederik Rönnow. Der darf ja bei der WM im vaterländischen Auftrag als Ersatz für Dänen-Keeper Casper Schmeichel Gewehr bei Fuß stehen, saß am Dienstag gegen Tunesien (0:0) erstmals auf der Bank – zusammen mit Hertha-Keeper Oliver Christensen. 

Und die Eisernen sind dieser Tage mächtig unterwegs. Timo Baumgartl zog es nach Fernost. Der Innenverteidiger besucht derzeit Thailand und lässt alle via Instagram daran teilhaben. 

Abwehrkollege Niko Gießelmann zog es eilends nach Afrika. In Südafrika erholt er sich auf einer Safaritour von den letzten Monaten, bestaunt die Schönheiten von Mutter Natur und des dortigen Wildlebens. Die sogenannten Big Five (Löwe, Büffel, Nashorn, Leopard und Elefant) sind ja immer wieder ein faszinierendes Erlebnis. Ein aberwitziger Zeitgenosse kommentierte den Post mit „The Big Six“, zählt Niko einfach als schwer zu bekämpfendes Großwild dazu. Gießelmann ist übrigens allein beziehungsweise mit Freunden unterwegs. Seine Frau ist ja in Berlin als Lehrerin beschäftigt. Die kann nicht einfach mal so mitten in der Unterrichtszeit weg.

Ganz entspannt lässt es hingegen Urs Fischer angehen. Die Wohnung in Köpenick ist verwaist, die Bilder sind immer noch nicht an der Wand. „Zwei Bilder sind zumindest schon mal an die Wand gelehnt, das ist der erste Schritt“, meinte Fischer lächelnd in einem Interview bei den 11 Freunden.

Den Trainer des 1. FC Union zog es natürlich in die Heimat. Nach der Mitliederversammlung düste er ab nach Zürich. „Ich freue mich aber in erster Linie auf meine Familie“, hatte Fischer verraten. Die war ja in der Tat in den letzten Monaten bei den vielen Spielen und Terminen etwas kurz gekommen. Ein bisschen WM gucken wird er nebenher auch. Aber darauf liegt nicht sein Hauptaugenmerk. 

Apropos Fischer. Der nach Braunschweig verliehene Keita Endo wandelt auf den Spuren des Köpenicker Trainers. An seinem 25. Geburtstag veröffentlichte der Japaner stolz ein Foto eines selbst gefangenen Fisches. Urs Fischer ist ja auch ein bekennender Freund des Fliegenfischens. „Dabei kann ich wunderbar abschalten. Da denke ich überhaupt nicht an Fußball“, hatte der 56-Jährige schon früher einmal sein Hobby kommentiert.

Der größte Unterschied zum sonstigen Sommerurlaub: Bilder von Traumständen, Palmen und Meer glänzen nahezu mit Abwesenheit. Lediglich beim eisernen Abwehrchef Robin Knoche sind die Begleitumstände eines klassischen Strandurlaubes marginal am Rande seines Postings zu erspähen. 

Auch Sheraldo Becker zog es nach einem Ausflug in die Niederlande mit der Familie „schlussendlich“ in die Sonne. Aus der grüßt auch Danilho Doekhi mit einer Instastory, die ja nur 24 Stunden hält. Momentaufnahme halt. Klassisch, bei den Köpenickern.

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