Sebastian Vettel schiebt auch bei Aston Martin noch jede Menge Frust. Foto: dpa/nwi

Ferrari oder Aston Martin, Rot oder Grün – Hauptsache Gurke! Bei Ergebnissen und Kommentaren schließt Pannen-Pilot Sebastian Vettel (33) im englischen James-Bond-Team nahtlos an seine blamable letzte Ferrari-Saison an.

Dem Debüt-Rennen in Bahrain mit Pannen-Quali (20.), Auffahrunfall mit Esteban Ocon (24) und vorletztem Platz folgte ein Imola-Fiasko mit Pannen-Quali (13.), Bremsen-Defekt, Start aus der Boxengasse nebst 10-Sekunden-Strafe und der Ausfall mit Getriebeproblemen.

Vettel gibt Fehler zu

„Wenn du dir vor dem Rennen überlegen würdest, was alles schief gehen kann, könntest du dir unser Rennen so nicht ausdenken“, flüchtete sich Vettel in Sarkasmus. Fazit: „Der Wurm war von vorne bis hinten drin.“

So sprach er auch oft über seine rote Ferrari-Gurke, sitzt er nun bei Aston Martin in einer „Grünen Gurke“ oder liegt es am Ende an ihm? Schließlich fuhr ja sein junger Teamkollege Lance Stroll (22) auf die Plätze zehn und acht.

Vettel fühlt sich einfach noch nicht wohl im neuen Auto mit dem leichten Heck. „Das Gefühl ist ein bisschen besser geworden. Aber im Moment sind es noch sehr wenige Runden, die ohne Probleme für uns laufen. Uns passieren noch zu viele Fehler, auch mir“, gibt Vettel zu.

Update erst nach Portugal

Das Problem: Erst nach dem kommenden Rennen in Portimao (2. Mai) wird es ein Aston-Martin-Update geben. Vettel hofft: „Wir sind im Moment eher im hinteren Teil des Mittelfelds, das kann sich aber schnell ändern, wenn kleine Schritte nach vorne kommen, und auch ein bisschen Ruhe einkehrt.“