Ex-Boss Bernie Ecclestone im Gespräch mit Weltmeister Lewis Hamilton, der sich für mehr Gleichberechtigung in der Formel 1 einsetzt. Foto: AFP

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (89) sorgt in der Rassismus-Debatte für einen Skandal. Er behauptet: „In vielen Fällen sind Schwarze rassistischer als Weiße.“

Als Erklärung für seine zweifelhafte Aussage führt Ecclestone Dinge an, die ihm „im Laufe der Jahre“ aufgefallen seien. „Völlig dumm“, sei es, „dass Statuen im Zuge der Black-Lives-Matter-Demonstrationen demontiert wurden“.

Immerhin lobt er den dunkelhäutigen Weltmeister Lewis Hamilton. Seine Kampagne für Schwarze sei „wunderbar. Lewis ist etwas Besonderes, macht einen tollen Job. Er gehört zu solchen Menschen, denen die Leute zuhören.“

Trotzdem glaubt Ecclestone nicht, dass Hamiltons Kommission, die die Formel 1 bunter machen will, irgendetwas bringen wird.