Der frühe Tod seines Vaters hat den ehemaligen Schalke-Trainer Huub Stevens eigenen Angaben zufolge sehr geprägt. Foto: dpa/Guido Kirchner

Der frühe Tod seines Vaters hat den ehemaligen Schalke-Trainer Huub Stevens eigenen Angaben zufolge sehr geprägt. „Ich musste schnell erwachsen werden - sicher schneller, als manch anderer in dem Alter“, sagte der 67-Jährige dem Kicker. Im Alter von 16 Jahren verlor Stevens demnach seinen Vater bei einen Autounfall.

In der Dokumentation „Ein neues Leben - Huub Stevens privat“ spricht Stevens über seine Vergangenheit als Spieler und Trainer. „Ich gehe recht offen mit dem Tod meines Vaters um, das ist mir schon früher nicht allzu schwergefallen“, sagte der Niederländer, der von den Schalker Fans zum Jahrhunderttrainer gewählt wurde.

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Anfang Februar dieses Jahres hatte Stevens bekannt gegeben, dass er nach drei Jahren Amtszeit nicht mehr für den Aufsichtsrat des Bundesligisten kandidieren wolle. „Es gibt genug, die genauso Schalke-verrückt sind wie ich, die aber noch deutlich jünger sind und viel mehr Kraft haben“, sagte Stevens. Mit seiner Karriere habe er abgeschlossen. „Ich möchte vor allem das Leben mit meinen vier Enkelkindern und mit meiner Frau Toos genießen“.

Mit dem aktuellen Tabellenletzten der Bundesliga gewann Stevens 1997 den UEFA-Cup. Zweimal trainierte er die Schalker längerfristig und sprang 2019 sowie 2020 noch zweimal als Interimscoach ein.