Beim Ocean Race um die Welt

Holländische Segeljacht: Erst kam der König, dann der Orca ...

Der Besuch in Scheveningen war geplant, der auf hoher See westlich von Gibraltar eher nicht.

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Faszinierend, aber auch beängstigend: Crewmitglieder filmen, wie sich ein Orca an der „Jajo“ zu schaffen macht.
Faszinierend, aber auch beängstigend: Crewmitglieder filmen, wie sich ein Orca an der „Jajo“ zu schaffen macht.Brend Schuil/Team Jajo/The Oce/dpa

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön ... Dachte sich auch die Crew der holländischen Jacht „Jajo“ beim Ocean Race und freute sich am 11. Juni über ein Hallo von Hollands obersten Blaublütern. König Willem-Alexander (56) und Königin Maxima (52) gingen an Bord, als die Regatta in Scheveningen Station machte.

Bei voller Fahrt bläht der Wind die Segel der „Jajo“, westlich von Gibraltar muss die Jacht unfreiwillig einen Stopp einlegen.
Bei voller Fahrt bläht der Wind die Segel der „Jajo“, westlich von Gibraltar muss die Jacht unfreiwillig einen Stopp einlegen.Zuma Wire/Imago
König Willem-Alexander und Königin Maxima besuchen die Jacht „Jajo“ am 11. Juni, als sie beim Ocean Race in Scheveningen Station macht.
König Willem-Alexander und Königin Maxima besuchen die Jacht „Jajo“ am 11. Juni, als sie beim Ocean Race in Scheveningen Station macht.ANP/Imago

Westlich von Gibraltar im Atlantik gab es dann weniger gern gesehenen Besuch. Die „Jajo“ und eine portugiesische Jacht – zwei sogenannte VO-65-Boote, die nur einen Teil der Weltumseglung bestreiten – wurden von Schwertwalen attackiert.

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„Drei Orcas kamen direkt auf uns zu“

Der Skipper Jelmer van Beck (28) berichtete von See: „Drei Orcas kamen direkt auf uns zu. Wunderschöne Tiere, aber es war auch gefährlich. Ein Orca hat unser Ruder attackiert.“ Die Crew reagierte ruhig. Van Beck: „Wir nahmen die Segel runter, verlangsamten das Boot. Nach ein paar Angriffen zogen sie sich glücklicherweise zurück.“

Crewmitglieder filmten die Begegnung, die vor Gibraltar öfter passiert. Warum, ist rätselhaft. Verletzte oder Schäden am Schiff gab es diesmal nicht. Laut Ocean-Race-Veranstalter gingen bei ähnlichen Attacken aber schon „mindestens drei Boote unter“.

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