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Klinsis Wirr-Video: Gegenbauer zerlegt es

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Herthas Präsident Werner Gegenbauer

Foto:

City-Press GmbH

Berlin -

Was ist bloß mit Klinsmann los?  Am Mittwochabend sendete er ein Facebook-Video. Es war der verzweifelte, aber gescheiterte Versuch, sich für den Amok-Rücktritt bei den Fans zu entschuldigen. Er machte mit seinen wirren Aussagen, die er in  einem Hotel in Brandenburg  vor der Kamera von sich gab, alles nur noch schlimmer.

In dem Video erzählte er, dass er  ohne einen Vertrag bei Hertha als Cheftrainer gearbeitet haben soll: „Ich bin bis heute im Prinzip im vertragslosen Zustand. Wir haben es bis heute nicht geschafft, irgendwie über die Wochen einen Vertrag zu entwickeln mit einer genauen Kompetenztrennung.“

"Natürlich gab es einen Arbeitsvertrag!"

Gestern nahm Präsident Werner Gegenbauer diese Aussage ganz sachlich auseinander: „Auf Eines möchte ich zu sprechen kommen. Natürlich gab es einen Arbeitsvertrag. Es gab einen mündlichen Arbeitsvertrag seit dem 27. November, der auch schriftlich hinterlegt wurde. Und seit dem 2. Dezember lag auch ein schriftlicher Arbeitsvertrag vor.“

Diese Angaben machen auch totalen Sinn. Klinsmann kam am Mittwoch, dem 27. November, und bereitete danach das Team auf das Spiel gegen Dortmund vor. Nach dem Wochenende wurde am Montag, dem 2. Dezember, dann der Vertrag unterschrieben.