Novak Djokovic zeigte sich hinterher geschockt und entschuldigte sich bei der Linienrichterin. Foto: AFP

Das ist der Hammer bei den US Open, die wegen der Corona-Umstände schwer in der Kritik stehen. Novak Djokovic ist raus, weil er disqualifiziert wurde. Der 33 Jahre alte Weltranglistenerste traf eine Linienrichterin in seinem Achtelfinalmatch gegen den Spanier Pablo Carreno Busta beim Stand von 5:6 im ersten Satz mit einem Ball, den er nach einem Ballwechsel nach hinten geschlagen hatte. Die Linienrichterin rang anschließend nach Luft, Djokovic war sichtlich erschrocken und eilte zu Hilfe. Der Serbe war als klarer Favorit in das Turnier gestartet, er hat in diesem Jahr noch nicht ein Match verloren.

Der Serbe entschuldigte sich mittlerweile via Twitter und Instagram: Ich fühle mich nach der ganzen Situation traurig und leer. Gott sei Dank, sei die Linienricherin ok, wie mir die Veranstalter mitteilten.  Es tut mir extrem leid, so viel Aufregung verursacht zu haben. Es war keine Absicht." Er wolle aus dem ganzen lernen, sagte der Serbe, der sich noch mal ausdrücklich bei den US Open un der getroffenen Linienrichterin entschuldigte.

Die Chancen steigen somit für Deutschlands Nummer 1. Alexander Zverev muss dazu im Viertelfinale am Dienstag  den Kroaten Borna Coric aus dem Weg räumen. Der 23-jährige Kroate setzte sich am Sonntag (Ortszeit) in seiner Partie der dritten Runde gegen den Australier Jordan Thompson mit 7:5, 6:1, 6:3 durch. Für Coric ist es das erste Grand-Slam-Viertelfinale seiner Karriere. Zverev hatte zuvor gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina mühelos mit 6:2, 6:2, 6:1 gewonnen und als erster Deutscher seit Tommy Haas 2007 in Flushing Meadows das Viertelfinale erreicht.