Hindernis-Ass Gesa Krause ist eins der Aushängeschilder beim Istaf im September.  Foto: Harald Tittel/dpa

Es sind noch 54 Tage. Und doch ist die Vorfreude schon da. Grünes Licht für das Istaf - eine tolle Nachricht für alle Leichtathletik-Fans: Als eine der ersten Großveranstaltungen im Sport kann das Berliner Traditionsmeeting am 13. September definitiv mit Fans über die Bühne gehen.

„Die Athleten lieben die einmalige Istaf-Atmosphäre, und die verdanken wir den Fans. Daher kam für uns auch ein Istaf komplett ohne Zuschauer nicht in Frage. Auch wenn wir nicht alle Wünsche erfüllen können: Ziel war und ist es, so vielen Fans wie möglich einen sicheren Besuch im Stadion zu ermöglichen", sagte Meeting-Direktor Martin Seeber.

Teilnehmen werden unter anderem Schwedens Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis und Hindernis-Europameisterin Gesa-Felicitas Krause, die im Vorjahr im Olympiastadion den Weltrekord über 2000 m verbessert und anschließend bei der WM in Doha Bronze über die klassischen 3000 m gewonnen hatte.

Das Istaf wird sicherlich diesmal anders

Meeting-Chef Martin Seeber

Angesichts der Corona-Beschränkungen in Berlin planen die Organisatoren um Seeber mit rund 3500 Zuschauern im Olympiastadion. „3500 statt 45 000 Zuschauer – das Istaf wird sicherlich diesmal anders. Aber es ist vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück zur Normalität", sagte der Meeting-Chef. „Wir wollen mit dem Istaf auch ein Zeichen für den Sport setzen und ein Leuchtturm für die Leichtathletik sein." Zudem wolle man gemeinsam mit den Partnern signalisieren, „dass wir auch in schwierigen Zeiten für die Fans und die Athleten da sind".

In Berlin sind laut aktueller Verordnung bis zum 24. Oktober Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5000 Menschen verboten. Zudem müssen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Neben den 3500 Zuschauern dürfen sich also weitere 1500 Personen im Stadion aufhalten: Helfer, Mediziner, Athleten, Trainer, Kampfrichter, Sicherheitsdienst, Techniker und Medienvertreter. „Grundlage unserer Planungen ist die Sicherheit und Gesundheit aller", versicherte Meeting-Chef Seeber.