Haben noch viele Spieler im Blick: Herthas Manager Fredi Bobic und sein Kollege vom 1. FC Union, Oliver Ruhnert. Imago

Es ist so weit, der sogenannte Deadline-Day ist da! Bis heute Abend, 18 Uhr, haben die Klubs Zeit, die letzten Stunden des geöffneten Transfermarkts zu nutzen. Und es herrscht wie immer noch mächtig Betrieb. Vor allem bei Hertha BSC und dem 1. FC Union.

Bei den Blau-Weißen sucht Sportchef Fredi Bobic noch dringend Verstärkung für die Offensive. Mit Nizza-Stürmer Myziane Maolida ist immerhin schon alles klar. Besteht der 22 Jahre alte Franzose heute den Medizincheck, unterschreibt er einen Vierjahresvertrag. Hertha überweist dafür 4 Millionen Euro an die Côte d’Azur. Update: Mittlerweile ist der Deal fix.

Hertha sucht dringend Verstärkung

Die Fahndung geht aber weiter. Nach den hochkarätigen Abgängen von Jhon Cordoba, Matheus Cunha und zuletzt Dodi Lukebakio, soll noch mindestens ein neuer Flügelstürmer kommen – Reiss Nelson vom FC Arsenal wird es nicht. Das England-Talent wird für ein Jahr an Feyenoord Rotterdam verliehen.

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Hertha überlegt auch, die wacklige Abwehrwehr (zehn Gegentore in drei Spielen) zu stärken – insbesondere sollte der wechselwillige Jordan Torunarigha die Blau-Weißen doch noch verlassen. Wer dann die Lücke füllt? Unions Marvin Friedrich gab Bobic einen Korb. Gerüchte um den Mainzer Innenverteidiger Moussa Niakhaté (Marktwert: 15 Mio. Euro) scheinen nicht zutreffend.

Apropos Union: Die Eisernen machten ihre Hausaufgaben früh – und sind im heißen Schlussspurt dennoch weiterhin voll dabei. Mit der Verpflichtung des Ex-Schalkers Bastian Oczipka (vereinslos) überraschte Manager Oliver Ruhnert genau so, wie mit der Abgabe von Marcus Ingvartsen. Der Däne spielt ab sofort in Mainz unter seinem Landsmann Bo Svensson.

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Was wird aus Unions Friedrich?

Außerdem neu an der Wuhle: Kevin Möhwald. Der Erfurter kommt für etwas weniger als eine Million Euro vom Erstliga-Absteiger Werder Bremen und soll den nach Leverkusen gewechselten Robert Andrich im Mittelfeld ersetzen.

Zerschlagen hat sich dagegen der Transfer von Verteidiger Marco Friedl. Bremen will den Österreicher trotz seines Streiks am vergangenen Wochenende nicht abgeben – zumindest nicht für den derzeit gebotenen Preis. Sollte Marvin Friedrich die Eisernen trotz seiner Hertha-Absage noch verlassen, könnte allerdings wieder Bewegung in den Markt kommen.

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