Ist nach der Italien-Pleite zusammen mit seinem DBB-Kollegen gegen Nigeria gefordert: Alba-Spielmacher Maodo Lo. AFP

Jetzt gilt es für die deutschen Basketballer. Nach der 82:92 zum Auftakt gegen Italien muss im zweiten Gruppenspiel morgen gegen Nigeria (3.00 Uhr) ein Sieg her.

„Klar waren wir für den Augenblick enttäuscht. Aber jeder weiß, dass das nächste Spiel vorentscheidend sein kann. Alle sind hoch motiviert“, verspricht Bundestrainer Henrik Rödl. Was Kapitän Robin Benzing gleich mal bestätigt: „Wir müssen die Kleinigkeiten richtig machen und die Fehler minimieren, dann haben wir die Chance, gegen jeden zu gewinnen.“ Erst gegen Nigeria, dann gegen die starken Australier (Sonnabend, 10.20 Uhr).

DBB-Stars gegen Nigeria und Australien gefordert 

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Zwar könnte auch nur ein Sieg fürs Viertelfinale reichen, denn auch die zwei besten Dritten kommen weiter. Doch eine Wette darauf wäre fahrlässig. Die Vorrunde als Zweiter zu beenden, wird aber kein Selbstläufer. Schließlich schlugen beide kommenden Gegner in der Vorbereitung die US-Boys.

Und die Nigerianer werden auf Wiedergutmachung sinnen. Der Auftakt der Westafrikaner gegen den Gruppenfavoriten aus Down Under ging beim 67:84 schwer nach hinten los. Nicht nur Rödl weiß: „Nigeria ist ein starker Gegner.“

Alba-Spielmacher Maoda Lo erwartet hartes Spiel 

Acht Spieler aus dem 12er-Kader spielen in der NBA, wobei aber nur Center Jahlil Okafor (Detroit) im Klub als wirklicher Star gilt. Die Deutschen wissen, was zu tun ist. Alba-Spielmacher Maodo Lo: „Es wird ein sehr physisch und energisch.“

Hoffentlich ohne die Fehler aus dem Italien-Spiel, das Rödls Männer 36 Minuten dominierten, es dann aber doch noch aus der Hand gaben.

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