Zufriedener Rückblick auf das Jahr: Stefan Kretzschmar. Foto: imago images

Das Jahr ist für die Berliner Handball-Füchse vorbei, auf Platz vier geht es nach Ligaserien in Serie ins neue Jahr. Was Sportvorstand Stefan Kretzschmar (47) ziemlich zufrieden macht.  „Wie wir die Aufgaben gelöst haben, macht mich relativ zufrieden und auch ein Stück weit stolz“, sagt er. „Wenn man sieht, was für einen Toreschnitt wir mittlerweile haben. Da haben wir uns weiterentwickelt.“

Die lange Spielpause durch die WM, wo die Füchse Paul Drux (25) und Marian Michalczik (23) für das deutsche Team auf der Platte stehen, betrachtet Kretzsche mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Ich hätte gern weitergespielt“, gesteht er. Denn zurzeit kann fast nichts die Füchse aufhalten. Andererseits brauchen die Spieler eine kleine Pause zum Durchschnaufen, denn im Februar wartet ein knüppelhartes Programm.

Fünf Nachholspiele stehen an

Die Füchse müssen noch fünf Nachholspiele wegen der Coronaabsagen absolvieren. Davon sollen einige im Februar stattfinden. Womöglich werden sie drei Partien in einer Woche absolvieren müssen. Zumal die Partien gegen das Spitzentrio Flensburg-Handewitt, Kiel und die Rhein-Neckar Löwen allesamt noch anstehen. Zu gerne hätte der Sportchef diese Gegner jetzt gehabt. „Ich glaube, dass wir auch schon bereit sind, uns mit Spitzenmannschaften zu messen. Und um auch wirklich einordnen zu können, wo wir wirklich stehen.“

Kretzschmar ist auch voll des Lobes für Trainer Jaron Siewert, der mit seinen 26 Jahren schnell die Kurve bekommen hat in dieser schwierigen Saison. Er sagt: „Wie er das bewältigt, da ziehe ich absolut meinen Hut. Ich bin von seiner Art und seiner Arbeit echt begeistert.“