Die WM wird ohne Zuschauer auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ausgetragen.
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Alejandro Agag hat erstmals ein Rennen der von ihm gegründeten Motorsportserie Formel E verpasst. Der 49 Jahre alte Spanier ist nach eigenen Angaben bei der Ankunft in Berlin positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Es ist so traurig, dass ich mein erstes Formel-E-Rennen verpasse, dass ich es von meinem Hotelzimmer in Berlin aus anschauen muss", schrieb Agag am späten Mittwochabend bei Instagram. Er befolge nun alle notwendigen Sicherheitsprotokolle, die es für solche Fälle gebe.

Alejandro Agag, Chef der Rennserie Formel E, ist nach eigenen Angaben bei der Ankunft in Berlin positiv auf das Coronavirus getestet worden. 
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Bereits am Dienstag waren zwei Personen aus dem Formel-E-Tross positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilten die Formel E und der Internationale Automobilverband mit. Die 1421 Tests waren tags zuvor durchgeführt worden. Beide hätten sich in Selbst-Quarantäne begeben, hieß es. Eine der beiden Personen bestätigte den positiven Test selbst: Dabei handelt es sich um den Teamchef des indischen Mahindra-Rennstalls, Dilbagh Gill.

Bis zum 13. August wird in den restlichen fünf WM-Läufen auf dem Flughafen-Kurs in Berlin-Tempelhof der Weltmeister ermittelt, nachdem die Rennserie aufgrund der Coronavirus-Pandemie seit März unterbrochen war.