Partyvolk unter sich: Lewis Hamilton mit den PSG-Superstars Neymar (re.) und Kylian Mbappé (li.) instagram/lewishamilton

Illustre PS-Party in Paris: Ihr extra nach Frankreich gereister Formel-1-Buddy Lewis Hamilton (36) brachte den PSG-Superstars Neymar (29) und Kylian Mbappé (22) kein Glück. Das ölfinanzierte Starensemble verlor mit 0:2 in Rennes und kehrte gedemütigt zurück. Zuvor hatte das Trio bei der Geburtstagsparty von Top-Model Cindy Bruna (27) gefeiert und dabei auch auf Hamiltons 100. Formel-1-Sieg in Sotschi angestoßen.

„Immer ein Vergnügen“, postete Hamilton bei Instagram nach der Feier der drei Multi-Millionäre, die die Leidenschaft für teure Autos teilen. Alle drei fahren privat Ferrari. Während sich Hamilton in Maranello das Spitzenmodell LaFerrari (963 PS) gegönnt hat, fahren Neymar und Mbappé Ferrari 458 Italia (570 PS). Doch einen Ferrari privat oder in der Formel 1 zu fahren, sind eben zwei Paar Rennschuhe, wie Hamilton selbst bestätigt: „Ich habe ein paar Ferrari zuhause stehen. Ich kann also Ferrari fahren, aber halt nicht diesen einen Ferrari.“

Hamiltons unerfüllter roter Traum

Und dieser rote Traum bleibt für Hamilton nach seiner Vertragsverlängerung bei Mercedes unerfüllt.
„Es ist für jeden Rennfahrer ein Traum für Ferrari zu fahren“, sagte Hamilton, der jedoch nach zwei Verhandlungsrunden 2018 und 2020 stets bei Mercedes verlängerte und im Juli einen „Rentenvertrag“ bis Ende 2023 unterschrieb. Danach wird er mit dann wohl mindestens acht WM-Titeln den Rekord von Michael Schumacher (52) gebrochen haben, sich verdient in den Ruhestand verabschieden und sich seinen Hobbys Musik und Mode widmen.

Doch warum scheiterten die Gespräche über eine Traumehe Ferrari-Hamilton, die das erfolgreichste Auto und den erfolgreichsten Fahrer vereint hätte. „Es stand eigentlich nie ernsthaft zur Debatte. Ich werde wohl nie genau erfahren, warum das so war“, behauptet der Brite gegenüber „Sky Italia“.

Dabei hatte er schon 2020, als er als Ersatz von Kimi Räikkönen (41) und Traumpartner von Sebastian Vettel (34) gehandelt wurde, erklärt, er habe sich mit Ferrari schlicht nicht einig werden können: „Unsere Positionen haben nie übereingestimmt. Es hat einfach nicht sollen sein.“ Er sei ohnehin „nie knapp dran“ gewesen, seine Mercedes-Familie zu verlassen.

Jetzt wird Hamilton auf ewig der silberne Rekordfahrer bleiben und mit Blick auf Ferrari nur ein Ziel verfolgen: „Ich werde meine nächste Zeit darauf verwenden, Ferrari vom Titelgewinn abzuhalten.“