Spektakulär, aber zum Glück ohne größere Verletzungen bei den Fahrer: In Daytona kracht's gewaltig. Foto: AFP/James Gilbert

Jede Menge Drama und ein sensationeller Held - dafür haben die Amis ihre Nascar-Rennen erfunden! Zwei Feuer-Unfälle, Sintflut-Unwetter, stundenlange Unterbrechung und dann ist ein riesiger Außenseiter als Erster im Ziel.

Die Entscheidung bei den legendären 500 Meilen von Daytona fiel erst nach mehr als neun Stunden und erst in der letzten Runde, als Michael McDowell die bis dahin führenden Piloten Brad Keselowski und Loey Logano mehr oder weniger aus dem Rennen schob.

Die Aktion führte zur zweiten Kollisionen, bei der auch einige Autos in Flammen aufgingen. Was tut man nicht alles für die einmalige Chance: Für McDowell war es im 358. Nascar-Rennen der erste Sieg.

Blitz, Donner, Starkregen

Schon zuvor war die 63. Auflage des Motorsport-Klassikers Spektakel pur. Nach 15 von insgesamt 200 Runden (804,5 Kilometer) gab es die erste Unterbrechung nach einem Massenunfall bei mehr als 300 km/h, an dem insgesamt 16 Fahrzeuge beteiligt waren.

Anschließend sorgte ein Unwetter mit Blitz, Donner und Starkregen für weitere Verzögerungen, die Piste war unbefahrbar. Am Ende dauerte die Unterbrechung knapp über sechs Stunden.

Ach ja: Hinter McDowell belegten Nascar-Champion Chase Elliott und der ehemalige Daytona-500-Sieger Austin Dillon  die Plätze zwei und drei.