Wollen, dass die BR Volleys zum zehnten Mal ins Meiserschaftsfinale einziehen: Tim Carlé (l.) und Libero Julian Zenger.  Foto:  Imago/Matthias Koch

Für die BR Volleys ist die Lage brenzlig wie lange nicht: Siegen oder fliegen? Finale oder finito? Gewinnen Berlins Volleyball-Asse am Sonnabend das entscheidende Halbfinal-Playoff in Düren gegen die Powervolleys (19.30 Uhr, sporttotal.tv), ziehen sie ins Meisterschaftsfinale ein.

Dort wartet bereits der VfB Friedrichshafen. Verliert der amtierende Meister, ist die Saison für Sergej Grankin, Benjamin Patch, Julian Zenger und Co. zu Ende. Ohne Titel, ohne Schnörkel, ohne Champions-League-Qualifikation.

Bock aufs Finale

Um zum zehnten Mal in Serie die Finalserie zu erreichen, muss das Team von Trainer Cedric Enard Dürens körperlichem und mentalen Kraftvolleyball sowie deren Aufschlagmonster Sebastian Gevert alles entgegensetzen, was es hat. „Wenn wir keine breite Brust zeigen, wird es schwierig“, sagt Berlins Trainer. 

Die ersten beiden Halbfinalspiele der Best-of-three-Serie gingen jeweils 3:1 für das Heimteam aus. Zuletzt haben die BR Volleys am Mittwoch vor 800 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gezeigt, „dass wir alle Bock haben, ins Finale zukommen“, sagt Berlins Libero Zenger, der weiß: „Das wird ein harter Kampf.“