Schlüpft nicht nur aus seinem roten Rennanzug, sondern verkauft auch seine private Ferrari-Sammlung: Formel-1-Pilot Sebastian Vettel. Foto: Imago Images

Was passiert, wenn eine große Liebe enttäuscht wird und in einem Rosenkrieg zerbricht, kann man derzeit gut bei Sebastian Vettel (33) verfolgen. Der von Ferrari nach sechs enttäuschenden Jahren entlassene Vierfach-Weltmeister trennt sich nach seinem Wechsel zu Aston Martin nun auch von seiner privaten Ferrari-Sammlung. Und da kommen einige besonders teure Schätzchen auf den Markt.

Was aussieht wie ein Autoquartett der Superlative ist die Verkaufsseite von Luxusauto-Händler Tom Hartley junior. Der Brite teilt seinen zahlungskräftigen Kunden mit: „Wir freuen uns sehr, Ihnen einige unserer Neuankömmlinge vorstellen zu können, die alle aus der Sammlung des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel stammen.“

Das bestätigt Vettels Sprecherin Britta Röske (44) auf KURIER-Anfrage. Warum er seine einst liebgewonnenen Ferrari und weitere Sportwagen verkauft, wolle er aber nicht verraten. Hier die Verkaufsliste:

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Instagram/tomhartleyjunior
Von diesen vier Ferrari-Flitzer will sich Formel-1-Pilot Sebastian Vettel trennen. 

2016er LaFerrari: Vom Spitzenmodell mit 800-PS-Zwölfzylinder und 163-Elektro-PS wurden nur 499 Exemplare gebaut. Vettels Modell hat eine lange Liste an Sonderausstattungen, nur 490 km auf dem Tacho und sollte deutlich mehr als den Listenpreis (3 Mio. Euro) bringen.

2004er Enzo: Der von Michael Schumacher mitentwickelte Bolide hat 660 PS, nur 1.790 km Laufleistung und die besondere Klassifizierung „Red Book“-Classiche. Solche Modelle wurden auch schon für ein bis zwei Millionen Euro erworben.

1996er F50: Der Nachfolger des legendären F40 hat 520 PS, wurde nur 349-mal gebaut und hat nur 6.940 km gelaufen. Vettels F40, der einst Startenor Luciano Pavarotti gehörte, behält er übrigens als einzigen.

2016er F12tdf: Das 780 PS starke Zwölfzylinder-Coupe ist auf 799 Exemplare limitiert. Vettels gelbes Modell hat viele Extras, nur 1.200 km gelaufen und ist über eine Million wert.

2015er 458 Speciale: Der 605 PS starke Achtzylinder-Bolide hat 3.000 km Laufleistung und dürfte bis zu 500.000 € kosten.

Vettel verkauft auch zwei spezielle Mercedes-Flitzer: den 2009er SL65 AMG „Black Series“ (670 PS, 2.800 km, 327.000 €), den er als Geschenk für seinen Sieg beim ersten Abu-Dhabi-GP bekam, und einen SLS AMG Flügeltürer (571 PS, 225.505 €, 6.928 km).

Auch von einem 2002er BMW Z8 Roadster (400 PS, 122.700 €, 21.700 km) trennt er sich. Das Modell wurde übrigens im Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“ in der Mitte durchgesägt. Bei seinem neuen Arbeitgeber Aston Martin fährt Vettel einen Vantage AMR (510 PS, 185.000 €) als Dienstwagen.