Mike Tyson war einer der besten und gefürchtesten Boxer der Welt. Imago Images

Er war einer der besten und gefürchtesten Boxer der Welt. Selbst Mike Tyson hatte Angst davor, dass er mit seiner Urkraft im Adrenalinwahn im Ring jemand umbringen könnte. Weshalb er direkt vor den Kämpfen laut seines ehemaligen Bodyguards seinen Adrenalinspiegel senkte und sich „locker machte“ – in dem er Sex mit diversen Groupies hatte.

Rudy Gonzalez, der auch als Tysons Chauffeur in den 80ern fungierte, verriet jetzt in einem Interview mit „The Sun“: „Eines der größten Geheimnisse von Mike war, dass er vor Kämpfen in der Umkleide Sex zur Vorbereitung brauchte. Er musste sich abreagieren, um überschüssige Kräfte abzubauen.“ Deshalb gehörte es zu den Aufgaben von Gonzalez, dass „Girls in seinem Badezimmer oder der Umkleide bereits auf ihn warteten“.

Mike Tyson li. gegen Evander Holyfield beide USA - PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY LAP97062918 Imago Images

Mike Tyson wollte mit Sex seinen Adrenalinspiegel senken

Der Ex-Bodyguard erinnert sich noch gut daran, dass der „Eiserne Mike“ ihm am Anfang dazu erklärt hatte: „Wenn ich keinen Sex habe, werde ich den anderen Typen im Ring umbringen.“ Laut Gonzalez habe Tyson dann „eines der Girls vielleicht für eine Minute richtig hart durchgef…t“ und dann zu ihm gesagt: „Ok, der Typ wird den Kampf überleben.“ Es sei Tysons größte Angst gewesen, dass er „einen seiner Gegner ins Jenseits befördern würden – weil er wusste, dass er das gekonnt hätte.“

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Laut Gonzalez war Tyson emotional labil („Er hat in der Umkleide auch mal geheult“) und litt gelegentlich an Panikattacken: „Er sorgte sich, dass er Scheiße bauen könnte und dann wieder in seiner alten Nachbarschaft oder im Knast landen könnte“.

Boxer Mike Tyson, Schauspieler Arsenio Hall und die Boxer Sugar Ray Leonard und Muhammad Ali im Jahr 1989 Imago Images

Tyson war in den 70ern einer gefährlichen Gegend von Brooklyn aufgewachsen. Sein Vater hatte nach Mikes Geburt die Familie im Stich gelassen, seine Mutter starb , als er 16 war. Seine Kindheit hat tiefe Narben hinterlassen, wie er 2012 in einem Interview verriet: „Ich habe nie erlebt, dass meine Mutter stolz auf mich war. Ich habe nie die Chance bekommen, mit ihr darüber zu reden. Es tut mir bis heute persönlich emotional noch immer sehr weh!“