Lennard Kämna hat sich auf der 16. Etappe endlich belohnt. Foto: AP/Christophe Ena

In den Alpen ist der Knoten endlich geplatzt: Lennard Kämna hat für den ersten deutschen Etappensieg bei der diesjährigen Tour gesorgt, nachdem er im Zentralmassiv noch knapp geschlagen worden war. Der 24-Jährige setzte sich auf dem 16. Teilstück nach 164 Kilometer von La Tour-du-Pin nach Villard-de-Lans den Sieg vor Richard Carapaz (Ecuador). Es war zugleich der erste deutsche Tagessieg seit John Degenkolb 2018 in Roubaix. Die Favoriten um Gelbträger Primoz Roglic erreichten mit großem Rückstand das Ziel.

Keine Gefahr droht den Fahrern mehr durch die Corona-Tests. Alle rund um den zweiten Ruhetag durchgeführten 785 Kontrollen auf das Virus waren negativ. Damit können alle 22 Teams die Reise nach Paris fortsetzen. Bis zur Schlussetappe am Sonntag sind keine weiteren Tests mehr vorgesehen.

Am Mittwoch wird die Tour mit der Königsetappe fortgesetzt. Am Ende des 170 Kilometer langen Teilstücks mit Start in Grenoble steht die Kletterpartie zum 2304 Meter hohen Col de la Loze an. Der Anstieg der höchsten Kategorie weist auf 21,5 Kilometer eine durchschnittliche Steigung von 7,8 Prozent auf und bildet das Dach der Tour.