Wird nicht allzu happy sein, nun für die Houston Rockets zu spielen: Deutschlands NBA-Star Dennis Schröder. dpa

Im Sommer schlug Dennis Schröder einen Vierjahresvertrag bei den Los Angeles Lakers über insgesamt 84 Millionen US-Dollar aus. Der Poker um einen noch höher dotierten Vertrag ging schief, Deutschlands bester Basketballer unterschrieb für ein Jahr bei den Bosten Celtics für „nur“ 5,9 Millionen Dollar. Doch die Zeit an der Ostküste ist schon wieder vorbei. Schröder wird erneut weitergereicht, spielt ab sofort für die Houston Rockets.

Schröder bei vielen NBA-Klubs auf der Liste

Wie lange der 28 Jahre alte Point Guard in Texas bleibt – völlig ungewiss. Gut möglich, dass Schröders NBA-Ochsentour schon bald weitergeht.

2013 wurde der gebürtige Braunschweiger zu den Atlanta Hawks getradet. 2018 ging es zu den Oklahoma City Thunder, 2020 für ein Jahr zu den legendären Lakers nach Kalifornien und an die Seite von Superstar Lebron James.

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Dass Schröder nun über den Sommer hinaus bei den Rockets bleibt – dem derzeit schlechtesten Team der Western Conference –, gilt als unwahrscheinlich. Als mögliche neue Abnehmer zur neuen Saison werden zahlreiche Klubs gehandelt.

Der aktuelle Champion, die Milwaukee Bucks, wo Schröder auf seinen alten Hawks-Coach Mike Budenholzer treffen würde, oder die Miami Heat gelten als heiße Kandidaten. Philadelphia, Toronto, Utah und sogar eine Lakers-Rückkehr stehen ebenso im Raum.

Schröder will zur EM in Deutschland

Sicher ist dagegen, dass Schröder, der sich nach seinem verlorenen Vertragspoker selbst auf den Arm nahm, im Sommer bei der Heim-Europameisterschaft 2022 (1. bis 18. September) für Deutschland spielen will. Vergangenes Jahr hatte Schröder der Nationalmannschaft bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio noch aus versicherungstechnischen Gründen gefehlt, die deutsche Mannschaft erreichte das Viertelfinale.

Bei der EM 2022 ist Deutschland Co-Gastgeber. Die Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) läuft in der Vorrunde in Köln und im Falle des Weiterkommens in der Finalrunde in Berlin auf. Das Team von Bundestrainer Gordon Herbert trifft in der schweren Gruppe B auf Frankreich, Litauen, Europameister Slowenien, Bosnien-Herzegowina und Ungarn.

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