Noch für verschiedene Farben unterwegs: Lewis Hamilton (l.) und Sebastian Vettel. Foto: dpa

Die Formel 1 brennt auf den WM-Start in Spielberg (5. Juli), aber das heißeste Rennen läuft hinter den Kulissen: Das Thema Dream-Team bei Mercedes mit Lewis Hamilton (35) und Sebastian Vettel (32) nimmt immer mehr Fahrt auf.

Jetzt ist Toto Wolff (48) gefragt: Der Mercedes-Teamchef will Daimler-Boss Ola Källenius (50) den Verbleib als Werksteam mit der Verpflichtung des deutschen Vierfach-Weltmeisters schmackhaft machen.

Auch Formel-1-Patron Bernie Ecclestone (89) redet Källenius mit Blick auf die Millionen-Verluste des Konzerns wegen der Corona-Krise gut zu: „Mercedes sollte gerade in der momentanen Situation überlegen, mit Sebastian einen deutschen Helden zu verpflichten. Das könnte einen emotionalen Schub für die Mitarbeiter bewirken, auch für die Außenwelt positive Zeichen setzen. Die PR-Wirksamkeit von Vettel bei Mercedes wäre jedenfalls mega.“

Wie Senna und Prost

Ähnlich hatte Wolff mit Vettel geflirtet: „Ein deutscher Fahrer in einem deutschen Fahrzeug ist eine gute Marketing-Story.“ Zwar betonte er die Loyalität zu den aktuellen Mercedes-Fahrern, doch der blasse Valtteri Bottas (30) taugt nicht als Image-Polierer.

Auch Ex-Pilot Marc Surer (68) ist von der Idee begeistert: „Wenn Hamilton und Vettel gegeneinander fahren, hätten wir eine Situation wie damals mit Senna gegen Prost. Man hat nur noch von den beiden geredet und wusste nicht mal mehr, wer Dritter wurde.“  

Bevor es aber soweit ist, zählt für Vettel nur eines:  Mercedes oder nix!