Auch Singapur sagt seinen Grand Prix ab. Max Verstappen muss sich mit seinem Red-Bull-Boliden eine andere Strecke suchen. Foto:  dpa

Die Formel 1 dreht sich wegen der Corona-Pandemie im Kreis. Am 5. Juli soll die neue Saison in Österreich starten. Mitten in die Euphorie platzt der nächste Dämpfer: Die WM-Läufe in Aserbaidschan, Singapur und Japan wurden am Freitag abgesagt. Es droht endgültig eine Formel Mini.

Denn bisher stehen nur acht Rennen (würden gerade so reichen, um einen Weltmeister küren zu können, aber nicht die vollen TV-Gelder bringen) fest: Auftakt und zweiter Grand Prix im österreichischen Spielberg. Danach Ungarn, zweimal Großbritannien, Spanien, Belgien und Italien. Eigentlich hatte der Motorzirkus 22 Rennen im Plan.

Die Hoffnungen, dass die GP von Russland, USA, Brasilien stattfinden, schwinden gerade, weil sich in diesen Ländern Corona besonders böse ausgebreitet hat. Abgesagt wurden sie bisher nicht. Weiter im Rennen sind noch Mexiko und die Vereinigten Arabischen Emirate.