Laura Süßemilch liegt nach ihrem furchtbaren Sturz bei der Tour de France der Frauen mit Schmerzen am Straßenrand.
Laura Süßemilch liegt nach ihrem furchtbaren Sturz bei der Tour de France der Frauen mit Schmerzen am Straßenrand. dpa/Jeff Pachoud

Erst Tage später kommt das ganze Drama ans Licht: Laura Süßemilch (26) schrammte bei ihrem schweren Sturz vor einer Woche auf der zweiten Etappe der Tour de France der Frauen nur haarscharf am Tod vorbei.

Das Bild jagte allen Betrachtern einen eiskalten Schauer über den Rücken. Süßemilch liegt zusammengekrümmt auf der Straße, ihr Kopf direkt an der Bordsteinkante. Zwei Helfer kümmern sich um sie.

Die Bahn-Mannschaftsweltmeisterin kommt in ein Krankenhaus. Da werden zwei Wirbelbrüche festgestellt, Laura werden Ruhe und eine Halskrause verordnet. Doch trotz starker Schmerzmittel klagt sie weiter über heftige Kopfschmerzen.

Laura Süßemilch: Fraktur am Hinterkopf

Nach der Verlegung in die Klinik Tübingen und weiteren Untersuchungen liest sich die Krankenakte noch mehr wie ein Horrorbuch: insgesamt drei Wirbel und eine Rippe gebrochen, dazu eine Fraktur am Hinterkopf.

Jetzt meldete sich Süßemilch erstmals seit dem Unglück zu Wort: „Die letzten Tage bin ich durch die Hölle gegangen.“

Süßemilch: „Ich habe Glück, dass ich noch lebe“

Inzwischen ist sie auf dem Weg von ganz unten zurück ans Licht: „Jetzt kann ich sagen: Gott sei Dank, dass ich noch lebe und in ein paar Wochen wieder 100 Prozent gesund werde.“

Süßemilch verrät außerdem: „Aktuell kann ich schon aus dem Bett aufstehen und in Begleitung gehen. Der Plan ist, das Krankenhaus in wenigen Tagen zu verlassen.“ Eine Operation ist zum Glück nicht nötig, die Verletzungen könnten konservativ behandelt werden. Puh, weiter gute Besserung.

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