Ayrton Senna, hier im McLaren 1990 auf dem Hockenheimring, drehte immer die schnellsten Runden in der Formel 1.  Foto: imago images

Lewis Hamilton (35) jagt im überlegenen Mercedes die Rekorde von Michael Schumacher, die der einst im überlegenen Ferrari einfuhr. Der Faktor Auto bestimmt die Erfolge in der Formel 1. Aber beantwortet nicht die Frage: Wer ist eigentlich der schnellste Fahrer aller Zeiten?

Seit der Gründung der Königsklasse 1950 fuhren Hunderte Piloten in den verschiedensten Autos mit unterschiedlich schnellen Reifenmischungen auf zahlreichen Rennstrecken. Formel-1-Partner Amazon Web Services hat mithilfe eines Algorithmus eine Möglichkeit gefunden, die einen objektiven Vergleich aller Fahrer seit 1983 zulässt.

Das auf maschinelles Lernen basierende System hat Qualifying-Runden verglichen, um den Faktor Auto aus der Rechnung zu nehmen und eine generationenübergreifende Gegenüberstellung zu ermöglichen.

Und der Schnellste ist – nicht Schumi oder Hamilton, sondern Ayrton Senna (34). Der Brasilianer galt bis zu seinem frühen Tod als schnellstes Lebewesen auf vier Rädern und wird darin jetzt auch vom Computer bestätigt.

Schumi folgt in der Rangliste mit 0,114 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Hamilton ist Dritter mit 0,275 Sekunden Abstand, Max Verstappen mit 0,280 Sekunden dicht dahinter Vierter. Es folgen die Weltmeister Fernando Alonso (+0309 Sek.) und Nico Rosberg (+0,374) sowie Ferrari-Shootingstar Charles Leclerc (+0,376).

Also auch in dieser Tabelle liegt Sebastian Vettel als Zehnter (+0,435) hinter seinem ungeliebten Teamkollegen – und auch hinter Heikki Kovalainen (+0,378) und Jarno Trulli (+0,409).