Fernando Alonso feiert im März sein Comeback in der Formel 1. Foto: Imago/PanoramiC

Fernando Alonso (39) ist dem Tod schon mehrfach von der Schippe gesprungen, überlebte in der Formel 1 Horrorcrashs 2016 in Melbourne und 2018 in Spa. Doch nun hätte ein schlimmer Unfall beim Radtraining in der Schweiz ihm fast das Genick gebrochen.

Bei der Kollision mit einem Auto, das auf einen Supermarktparkplatz abbog, verlor er einige Zähne und erlitt einen Oberkieferbruch, der operiert werden musste. Doch der Weltmeister von 2005 und 2006 zeigt Biss und sich nur eine Woche nach dem Crash wieder der Öffentlichkeit.

Dank für alle Wünsche

Alonso postete ein Foto, das ihn mit geschwollener Lippe beim Krafttraining zeigt. Dazu schrieb er: „Vitamin D. Gummibänder und einige Spaziergänge, um das Niveau hoch zu halten. Zufrieden mit allem und dankbar für eure Nachrichten.“

Jetzt trainiert er nach zwei Jahren Pause, in der er für Toyota in Le Mans, der Indy-Serie und Rallye Dakar fuhr, für seine Rückkehr ins Formel-1-Auto beim Test in Bahrain (12. bis 14. März). Vorher will er nicht einschätzen, was in seinem Alpine (bisher Renault) möglich ist.

„Ich erwarte weiterhin Mercedes vor allen anderen, im Windschatten Red Bull, und dann folgen einige Teams, die auf Augenhöhe liegen sollten. Alpine gehört zu dieser Gruppe“, sagt Alonso über die Herausforderer der beiden Topteams, zu denen auch sein alter Arbeitgeber Ferrari gehört.

Monaco macht sich bereit

Aus dieser Zeit und der abgelaufenen Pannensaison weiß er, wie hart der Kampf dort ist: „Du kannst um den sechsten Platz kämpfen oder um Rang 15. Wir müssen es schaffen, regelmäßig in den Top-Ten aufzutauchen.“ Für seinen Traum vom dritten Titel hofft er vor allem auf die Regel-Reform 2022, die sein Team aus Enstone nutzen soll, um ein Siegerauto zu bauen.

Freuen kann sich Alonso beim Comeback schon auf den Klassiker in Monaco. Die Veranstalter rechnen fest damit, dass der Grand Prix ungeachtet der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie am 23. Mai stattfinden kann. Am Montag soll mit dem Aufbau der Strecke begonnen werden.