Hat sich für die French Open in Paris viel vorgenommen: Alexander Zverev. Foto: Imago/LaPresse

Da ist nix auf Sand gebaut. Alexander Zverev (24) ist fit für die French Open. Die deutsche Nr.1 und sein Umfeld sind vorm zweiten großen Tennis-Event des Jahres schon im Attacke-Modus.

Alexanders Selbstvertrauen ist nach den Turniersiegen in Acapulco und Madrid enorm gewachsen, die Auslosung für Paris günstig. Entsprechend forsch sind die Töne aus dem Team des Weltranglisten-Sechsten.

„Er kann gewinnen“

Bruder Mischa (33) legt richtig los: „Sascha erreicht das Finale und da kann alles passieren. Er kann Roland Garros gewinnen, daran glaube ich ganz fest."

Alexander sieht seine Leistungen zuletzt mit dem Turniersieg beim Masters in Madrid als gutes Signal: „Sand ist ein Belag, auf dem du wochenlang gut spielen musst, um eine Chance beim Grand Slam zu haben.“

Das hat der Aufschlaghüne, der in seiner Turnierhälfte weder auf Sandplatzkönig Rafael Nadal noch den Weltranglistenersten Novak Djokovic trifft – er könnte erst im Endspiel auf die Topfavoriten treffen. Für den Hamburger steht am Sonntag in der ersten Runde ein deutsches Duell mit dem Kölner Qualifikanten Oscar Otte an, im Viertelfinale könnte er Kumpel und US-Open-Finalgegner Dominic Thiem wiedertreffen.

Schritt für Schritt

Doch so forsch Mischa Zverev auch rangeht, so sehr mahnt er auch, Aufgabe für Aufgabe seriös anzugehen: „Sollten die Spiele in der ersten und zweiten Runde tatsächlich leicht werden, kann es passieren, dass man danach einen richtigen Brocken bekommt. Dieser Unterschied ist manchmal nicht so leicht zu bewältigen, vor allem bei einem so großen Turnier.“

Doch er weiß auch: „Wenn Sascha gutes Tennis spielt, ist es egal, ob das Los einfach ist oder schwer, dann wird er es in die zweite Woche schaffen und wirklich weit kommen können.“ Daran glaubt auch Alexander:  „Ich denke schon, dass ich dieses Jahr Chancen habe.“