Alessandro Zanardi blieb trotz schwerer Schicksalsschläge immer Optimist. Jetzt hat er den schwersten Kampf vor sich. Foto: dpa

Es ist ein kleiner Schritt zurück ins Leben für Alessandro Zanardi (53). Vier Wochen lang kämpften die Ärzte in der Klinik von Siena um das Überleben des Ex-Formel-1-Fahrers, der mit seinem Handbike in den den toskanischen Bergen in einen LKW crashte. Nach drei Operationen soll Zanardi jetzt aus dem künstlichen Koma geholt werden.

Die Reduzierung der Betäubung werde einige Tage dauern. Danach wollen die Ärzte Zanardi erneut untersuchen, um das Ausmaß der Schäden durch seine Kopfverletzungen besser zu erfassen. Augen und Gehirn wurde beschädigt.

Kann sich Zanardi zurückkämpfen? 2001 hatte der Rennfahrer auf dem Lausitzring bei einem Unfall beide Beine verloren. Er stellte sich tapfer dem Schicksal, fuhr in einem Spezial-Fahrzeug sogar noch bei der DTM mit und sattelte dann auf Handbike um. Damit holte er viermal Gold bei den Paralympics. 

Italien drückt seit dem Unfall in der Toskana die Daumen für den „Kämpfer“ Zanardi. Auch der Papst schickte Genesungswünsche.