Der deutsche Skifahrer Andreas Sander beim Training in Saalbach. Foto: Imago/Daniel Goetzhaber

Es ist angerichtet in Saalbach-Hinterglemm. Ein langes Alpin-Wochenende steht in dem österreichischen Skiort an und ein Deutscher will gleich zu Beginn zeigen, dass er richtig gut in Form ist: Andreas Sander. Nach seiner Silbermedaille in der WM-Abfahrt vor knapp drei Wochen war der 31-Jährige auch im Abschlusstraining zweiter. Wenn er diese Leistung auch im Rennen am Freitag um 11.20 Uhr (ZDF) in den Schnee bringt, würde er sich darüber so gar nicht beschweren.

Sander vor Saalbach-Abfahrt: Fühle mich gut

„Ich fühle mich gut. Natürlich möchte ich die WM-Form nun mitnehmen“, sagte Sander, „die Abfahrt in Saalbach gefällt mir.“ Am Samstag (11.00 Uhr) steht dort ein weiteres Rennen in der Königsdisziplin an, am Sonntag (11.00 Uhr) ein Super-G. Dort gehört auch Romed Baumann (35) nach seiner Silbermedaille bei der WM wieder zu den Mitfavoriten auf einen vorderen Platz.

„Das Rennprogramm mit Doppelabfahrt und Super-G ist sehr gut“, sagte Sander, „man hat damit insgesamt drei Chancen, gute Ergebnisse einzufahren.“ Und er scheint wild entschlossen, schon die erste zu nutzen. Nach Rang acht im ersten Training lag er am Donnerstag nur noch 0,10 Sekunden hinter der Bestzeit des Südtirolers Dominik Paris, ließ dabei allerdings ein Tor aus.

Sander und Baumann drängen aufs Podium

Das erklärte Ziel für Saalbach ist das Podium – das haben die starken deutschen Abfahrer in diesem Winter „nur“ bei der WM erreicht. Sander hat die leeren Akkus bei einer Woche Regeneration, etwas Zeit mit der Familie sowie vier Tagen Training in Hinterreit wieder aufgeladen.

Er und Baumann führen ein siebenköpfiges deutsches Aufgebot an, zu dem auch Josef Ferstl wieder gehört. Der 32-Jährige gibt nach seiner Hüft- und Knöchelverletzung, die ihn die WM gekostet hatte, sein Comeback.