Spaniens Ex-König Juan Carlos. Foto AP/Andrea Comas

Skandal-König Juan Carlos hatte gehofft, dass Ruhe um das spanische Königshaus einkehren würde, wenn er ins Exil geht. Doch weit gefehlt. Neben den Ermittlungen gehen auch die Gerüchte weiter. Derzeit nehmen die spanischen Medien das Eheleben des 2014 zurückgetretenen Ex-Monarchen unter die Lupe. Von besonderem Interesse ist dabei das Liebesleben des 82-Jährigen. Experten gehen davon aus, dass Juan Carlos seiner Frau Sofia beinahe durchgehend untreu gewesen ist.

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Von bis zu 1500 Frauen zu denen Juan Carlos „besondere Freundschaften“ gepflegt haben soll, ist die Rede. Besondere Aufmerksamkeit wurde offenbar zwei Frauen zuteil. Da wäre die deutsche Geschäftsfrau Corinna zu Sayn-Wittgenstein, die den damals noch amtierenden König im Jahr 2012 nach Botswana zur Elefantenjagd begleitete und später auf einem Tonband zu hören ist, das Juan Carlos mit Geldwäsche in Verbindung bringt. 

Juan Carlos: Für zwei Frauen wollte er Sofia verlassen

Die andere Frau ist Marta Gayà. Bereits im Jahr 1978 soll er ihr verfallen sein. Sie gilt seither in Spanien hinter vorgehaltener Hand als seine Zweitfrau. Doch offenbar hat Juan Carlos zeitweise sogar ernsthaft über Scheidung von Sofia nachgedacht. „Die Frau, die ihn am glücklichsten gemacht hat und die er heiraten wollte, war Marta Gayà“, sagte der spanische Journalist und Royal-Experte Jaime Peñafiel in der Sendung „Hormigas Blancas“ des spanischen Senders Telecinco.

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Und auch wegen Corinna soll er zeitweise darüber nachgedacht haben, seine Ehe mit Sofia zu beenden. Die – da sind sich spanische Royal-Experten einig – bestand seit 1976 nur noch auf dem Papier. Auch deshalb begleitete sie ihn nicht mit in sein Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wen der Ex-König dorthin mitgenommen hat, ist ebenso Teil der Spekulationen. Gayà, wie spanische Medien zuletzt schrieben, ist es jedenfalls nicht. Die lies sich kürzlich auf Mallorca von Fotografen ablichten.