Kandidatin Caroline mit Moderator Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek bei „Bares für Rares“. Foto: ZDF

Hand aufs Herz: Haben Sie zu Hause auch Dinge, die seit Jahren unberührt in irgendeiner Vitrine stehen? So geht es auch vielen Kandidaten, die ihren Trödel in die ZDF-Show „Bares für Rares“ bringen – und manchmal sind tatsächlich kleine Schätze dabei. Eine junge Hausfrau und Mutter kam jetzt mit einem besonderen Flitzer ins Studio – Kitsch für die einen, wertvoll für die anderen…

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„Ich habe ein Modellauto mitgebracht, das würde ich gern verkaufen, weil es zu schade ist für in der Vitrine“, erklärt Kandidatin Caroline (32). Ihre Kinder (2 und 6 Jahre alt) hätten das Auto von ihrer Großmutter geschenkt bekommen, doch sie spielen lieber mit anderen Dingen. „Es steht nur in der Vitrine.“

Der „Bares für Rares“-Experte erkennt den Wert des Autos sofort

Experte Sven Deutschmanek, Spielzeug-Experte bei „Bares für Rares“, guckt sich das besondere Stück an. Es handele sich dabei um das Modell eines Jaguar XK 120, „ein ganz bekanntes Modell“, sagt er. Es sei hergestellt worden von der Firma Postel Spritzguss. „Die haben angefangen um 1933, haben Baubeschläge und Scharniere hergestellt.“ Es müsse aber eine Kooperation gegeben haben, denn das Modell sei eigentlich von einer anderen Firma. Gefertigt wurde es vermutlich um 1950.

Dieses kleine Spielzeugauto brachte Kandidatin Caroline zu „Bares für Rares“. Bei ihr daheim hatte es nur in einer Vitrine gestanden.  Foto: ZDF

Dem Auto liegt ein Schlüssel in Form eines Verkehrspolizisten bei, mit dem das Fahrzeug aufgezogen werden kann. Der Zustand ist sehr gut – und das sei bei den meisten dieser Modelle so. „Denn sie standen meistens in der Vitrine“, erklärt Deutschmanek.

Der Wunschpreis wird im Händlerraum noch einmal überboten

Was möchte die junge Mutter dafür haben? Ihr Wunschpreis liege bei 150 Euro, sagt sie. Auf den ersten Blick reichlich für ein kleines Spielzeugauto, doch Deutschmanek legt noch eine Schippe drauf. „Sie werden zwischen 150 und 200 Euro gehandelt, bei deinem Modell werden es tendenziell eher 200 Euro, weil der Zustand so gut ist.“ Caroline bekommt die Händler-Karte – und ab geht es zu den potenzielle Käufern. „Der Schätzpreis entspricht meiner Wunschvorstellung, deshalb bin ich zufrieden. Am schönsten wäre es, wenn die Händler sich selber einig werden und sich hochsteigern, damit ich gar nicht mehr viel sagen muss.“

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Doch wie so oft legen die Händler noch etwas drauf. „Ein edles Auto“, stellt Händler Daniel Meyer fest. Er startet mit 80 Euro, schnell geht es bis 150 hoch, dann fällt die 200er-Marke. Geht da noch mehr? Daniel Meyer und Markus Wildhagen bieten tatsächlich um die Wette. Letztes Angebot: 250 Euro von Wildhagen – er bekommt den Zuschlag. Der Wunschpreis wurde nochmal um 100 Euro angehoben. „Mit dem Geld werde ich meinem Sohn ein neues Fahrrad kaufen – damit kann er dann rumdüsen“, sagt Caroline. Immerhin besser als ein altes Auto, das nur in der Vitrine steht…