Er spielt vermutlich den beliebtesten TV-Schurken im deutschen Fernsehen: Wolfgang Bahro. Seit 1993 verkörpert er in der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ den intriganten Rechtsanwalt Jo Gerner. 
TVNOW Rolf Baumgartner

Was wäre „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ohne Joachim Gerner? Serien-Fans lieben den GZSZ-Bösewicht, der seit geraumer Zeit auch andere Seiten von sich zeigt. Das gefällt Schauspieler Wolfgang Bahro, der seit 1993 diese Rolle füllt, besonders gut. Jetzt verrät er aber, was für ein Horror-Szenario er sich für seine Serienfigur wirklich wünscht.

Im AudioNow-Podcast spricht der 60-Jährige über die verschiedenen Seiten seiner Rolle. Als Chef der Immobilienfirma W&L will er seine Angestellte Nina derzeit dazu bewegen, kriminell zu werden, um ihren Job zu behalten. Gerner kann berechnend und eiskalt sein. Für seine Familie aber geht er durchs Feuer.

Lesen Sie auch: Baby-News! Wieder Nachwuchs für GZSZ-Star Timur Ülker >>

Nina (r.) ist nach dem vorläufigen Rauswurf nicht gut auf Jo Gerner (l.) zu sprechen. TVNOW / Rolf Baumgartner

Und genau dass lässt den Schauspieler auf eine Idee kommen, die er sogar schon den Drehbuchautoren der erfolgreichen Vorabend-Serie vorgeschlagen hat. „Ich glaube, dass Jo Gerner sehr viel Humor hat. Aber das könnte noch mehr bedient werden“, sagt Wolfgang Bahro.

GZSZ-Star Wolfgang Bahro wünscht Jo Gerner eine kranke Mutter

Sein Vorschlag: „Ich hatte da eine Idee, die ich schon gepitcht habe – und ich hoffe, dass die auch irgendwann mal genommen wird. Nämlich, dass es bei GZSZ ein bisschen in die Richtung geht von ‚Honig im Kopf‘.“ In dem Film geht es um das schwierige Thema Alzheimer. Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben nicht mehr alleine klar. Die Familie leidet darunter und sucht verzweifelt nach Lösungen.

Lesen Sie auch: GZSZ-Star Chryssanthi Kavazi: Jetzt spricht sie über die Fehlgeburt >>

Diese Story kann sich Wolfgang Bahro auch für GZSZ vorstellen. Für ihn ginge die Geschichte so, „dass Gerner die Nachricht bekommt, dass seine Mutter, die noch nie in der Serie aufgetaucht ist, zunehmend Probleme hat, weil sie anfängliche Demenz hat. Dann nimmt Gerner sie zu sich und es wird chaotisch, weil Gerner mit sowas noch nie umgehen konnte und auch nicht umgehen kann.“

Lesen Sie auch: Krasser Trick: So schummeln die Macher am GZSZ-Set – und Corona ist schuld >>

Ob die Drehbuchautoren von der Idee genauso begeistert sind und ob sie diese in die Serie einbauen werden, sehen Sie montags bis freitags um 19.40 Uhr auf RTL oder bis zu sieben Tage vor TV-Ausstrahlung auf TVNow.