Wladimir Klitschko will kein Helikoptervater sein. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/pool/dpa

Seit seiner gescheiterten Verlobung mit der US-Schauspielerin Hayden Panettiere verbringt der Ex-Boxweltmeister Wladimir Klitschko viel Zeit mit der gemeinsamen sechsjährigen Tochter Kaya, die in Deutschland, der Ukraine und den USA aufwächst. „Während der Corona-Monate habe ich so viel Zeit mit meiner Tochter verbracht. Das war wunderbar“, sagt der beliebte Sportler im BUNTE-Interview. „Sie liebt auch Herausforderungen. Und manches kann sie schon besser als ich, zum Beispiel reiten.“

Über seinen Erziehungsstil sagt Klitschko, der an der Universität St. Gallen (Schweiz) seine Erfolgsmethode lehrt („F.A.C.E.“ – jetzt auch als Buch im Handel): „Ich bin kein Helikoptervater. Überbehütung schadet einer gesunden Entwicklung.“

Auf die Frage, ob das Vater-Dasein sein Herz weicher gemacht hätte, konterte der 44-Jährige geschickt: „Nicht weicher. Mein Herz ist eher größer, stärker und besser geworden.“ Damit ging auch eine große Erkenntnis für den Sportler einher. „Ich habe auf einmal verstanden, dass man für die zukünftige Generation, für die eigenen Kinder kämpfen muss“, so Klitschko.

Auch Töchterchen Kaya bekommt von ihrem Papa vorgelebt, wie wichtig es ist, sich für andere starkzumachen. „Ich vergesse nicht, wo ich herkomme, deshalb erziehe ich meine Tochter nicht nach materiellen Werten“, so Klitschko weiter. „Ich erkläre meiner Tochter, dass wir ein kleiner Teil vom großen Ganzen sind und deshalb Verantwortung übernehmen können und müssen.“

Der Box-Weltmeister Wladimir Klitschko und die US-Schauspielerin Hayden Panettiere. Foto: Ursula Düren/dpa

Der Box-Weltmeister und die US-Schauspielerin waren seit 2010 liiert – mit Unterbrechung. Im Mai 2011 trennten sich die beiden – nach längerer Pause kamen sie wieder zusammen und gaben im Oktober 2013 ihre Verlobung bekannt. Mit der Hochzeit hatten sie es nicht eilig. „Elternschaft hält besser als alle Ehen“, meinte Klitschko damals. Tochter Kaya kam 2014 zur Welt. 2018 kam es zur endgültigen Trennung.

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Nach seinem Bruder Vitali ist im Dezember 2019 nun auch Wladimir Klitschko in die Hall of Fame des Boxens aufgenommen worden. Das teilte die International Boxing Hall of Fame mit Sitz in Canastota im US-Bundesstaat New York mit. Wladimir, der jüngere der beiden Klitschko-Brüder, war mit zwölf Jahren und zwei Tagen länger Schwergewichtsweltmeister als jeder andere Boxer der Geschichte.