Jada Pinkett Smith und Rapper August Alsina im Juni 2017 bei den BET Awards in Los Angeles.  Foto: Paras Griffin/Getty Images for BET/AFP

„Ich wollte einfach mich nur gut fühlen – es war schon so lange her.“ Jada Pinkett Smith nimmt ihr Dementi zurück. In ihrer Facebook Talkrunde „Red Rable Talk“ enthüllte die 48-Jährige im Beisein von Will Smith, dass sie doch eine Affäre mit dem Sänger August Alsina hatte. Und dass es beinah ein Wunder ist, dass sie und Will sich noch einmal versöhnt haben.

Laut Pinkett Smith hatte sie Alsina kennengelernt, als sie und Smith „im gegenseitigen Einvernehmen“ eine Ehe-Pause eingelegt hatten: „Wir beschlossen, uns für eine Weile zu trennen. Damit wir einzeln herausfinden konnten, wie wir uns selbst happy machen können.“ Alsina war anfangs nur ein sehr guter Freund: „Ich war voller Schmerz, ich war innerlich zerbrochen. Als ich ihn traf, war er sehr krank. Ich konnte ihm helfen, gesund zu werden, und das war eine unsagbare Freude.“

Pinkett Smith realisierte durch ihre Beziehung mit Alsina etwas Wichtiges in ihrem Leben: „Ich litt unter einer Co-Abhängigkeit. Ich werde von Leuten angezogen, die Hilfe brauchen. Ich brauche sie, weil sie mich brauchen. Es hat etwas mit meinem Kindheitstrauma zu tun, dass ich mich heilen will, in dem ich andere heile.“ Sie habe versucht, dem Unvermeidlichen – einer romantischen Liaison – aus dem Weg zu gehen: „Ich habe alles versucht und realisiert, dass das nicht möglich war. Allerdings habe ich durch die Beziehung mit August gelernt, dass ich mich nur selbst glücklich machen kann. Und für diese Erkenntnis bin ich sehr dankbar.“

Nachdem sie ihre Romanze mit Alsina beendet hatte, versöhnten sie und Smith sich wieder. Allerdings war das keine Selbstverständlichkeit – die Ehe stand auf Messers Schneide. Der Oscargewinner zu Jada: „Ich war mir nicht sicher, ob ich jemals mit dir wieder ein Wort wechseln werde! Es ist fast ein Wunder, dass wir heute noch immer miteinander sprechen.“ Was der 51-Jährige aus der Auszeit für die Zukunft mitgenommen hat: „Die Ehe ist nichts für Weichlinge. Es gibt einfach bestimmte Dinge, durch die du durchmusst. Ich wünschte, es könnte alles nur magisch schön und voller Wunder sein.“

Jada Pinkett Smith mit Ehemann Will Smith. Foto: Phil McCarten/Invision

Am Ende ging für Smith der Erhalt seiner Familie – er hat mit Jada Sohn Jaden (22) und Tochter Willow (19) – über alles: „Wir waren jung und beide auf unsere eigene Weise zerbrochen, als wir zusammengekommen sind. Deshalb war es so wichtig, dass wir Fehler machen dürfen, ohne Angst zu haben, dass wir unsere Familie verlieren.“

Pinkett Smith gab ihm recht: „Du musst durch die Scheiße gehen, um die wichtigen Antworten zu bekommen. Und ich bin so happy, dass wir heute hier sind. Weil weder du noch ich jemals gedacht haben, dass wir noch einmal zusammenfinden würden!“ Will Smith: „Es gibt dir wirklich Kraft, zu wissen, dass jemand mit dir mitreitet, egal was passiert.“ Um dann lachend das etwas abgeänderte Motto seiner Filmreihe „Bad Boys“ in den Raum zu werfen: „Wir reiten zusammen, wir sterben zusammen. Schlechte Ehe fürs Leben!“ Pinkett Smith stimmte mit ins Gelächter ein und endete mit: „Unsere Beziehung wurde durchs Feuer getauft und wir haben jetzt ein tieferes Verständnis voneinander. Ich bin so unendlich dankbar, dass wir einen neuen Pfad zusammen eingeschlagen haben – den von bedingungsloser Liebe.“