Will Smith mit seiner Frau Jada Pinkett Smith bei einem öffentlichen Termin im Jahr 2019. Imago/Starface

Ein Drogentrip nach Südamerika ließ ihn ganz anders auf seine Ehe mit Jada Pinkett Smith blicken. In seinem Interview mit Oprah Winfrey verriet Will Smith jetzt, dass er sich für zwei Wochen nach Peru auf eine „Schweigekur“ zurückgezogen hatte. Dort trank er den psychedelisch wirkenden Pflanzensud Ayahuasca, der ähnlich intensive Halluzinationen auslöst wie LSD.

Smith suchte in der Droge Ayahuasca Frieden und Heilung

Smith konsumierte ihn unter Aufsicht eines Heiler, um inneren Frieden und Heilung zu finden: „Für mich ging es darum, Zufriedenheit in mir selbst zu finden – und nicht eine durch äußere Stimulierung zu erzeugen. Es ist ein spiritueller Prozess, der wie eine Entgiftung ist“. Am Ende begriff Smith, dass es nicht darum ging, einen Grund für sich zu finden, seine Ehe zu verlassen: „Ich brauchte keinen neuen Schokoladenkuchen. Oder Alkohol, oder sexuelle Stimulation oder all das. Ich wollte die Wahrheit erkunden und den Grund für mein Gefühl, dass ich bislang bei jeder Frau versagt habe, mit der ich eine Connection hatte.“

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Während Smith versuchte, seine Eheprobleme mit Ayahuasca in Peru zu lösen, probierte es seine Ehefrau 2016 mit einer Affäre. Jada Pinkett Smith gab 2020 in ihrer Facebook-Talkrunde „Red Table Talk“ zu, dass sie vier Jahre lang eine sexuelle Beziehung mit dem Musiker August Alsina hatte. Und nannte es „beinah ein Wunder“, dass sie und Will sich noch einmal versöhnt hatten.

2016 legten Will und Jada Pinkett Smith eine Ehe-Pause ein

Laut Pinkett Smith hatten sie und Will 2016 „im gegenseitigen Einvernehmen“ eine Ehe-Pause eingelegt: „Wir beschlossen, uns für eine Weile zu trennen. Damit wir einzeln herausfinden konnten, wie wir uns selbst happy machen können.“ Dann lernte sie Alsina kennen, der anfangs nur ein sehr guter Freund war: „Ich war voller Schmerz, ich war innerlich zerbrochen. Als ich ihn traf, war er sehr krank. Ich konnte ihm helfen zu heilen und das war eine unsagbare Freude.“

Pinkett Smith begriff durch ihre Beziehung mit Alsina etwas Wichtiges in ihrem Leben: „Ich litt unter einer Co-Abhängigkeit. Ich werde von Leuten angezogen, die Hilfe brauchen. Ich brauche sie, weil sie mich brauchen. Es hat etwas mit meinem Kindheitstrauma zu tun, dass ich mich heilen will, indem ich andere heile“. Sie habe versucht, dem Unvermeidlichen – einer romantischen Liaison – aus dem Weg zu gehen: „Ich habe alles versucht und verstanden, dass das nicht möglich war. Allerdings habe ich durch die Beziehung mit August gelernt, dass ich mich nur selbst glücklich machen kann. Und für diese Erkenntnis bin ich sehr dankbar.“

Will Smith und Jada versöhnten sich nach der Romanze mit August Alsina

Nachdem sie ihre Romanze mit Alsina beendet hatte, versöhnten sie und Smith sich wieder. Allerdings war das keine Selbstverständlichkeit – die Ehe hing auf Messers Schneide. Der Oscargewinner zu Jada: „Ich war mir nicht sicher, ob ich jemals mit dir wieder ein Wort wechseln werde! Es ist fast ein Wunder, dass wir heute noch immer miteinander sprechen“.

Was der 52-Jährige aus der Auszeit für die Zukunft mitgenommen hat: „Die Ehe ist nichts für Weichlinge. Es gibt einfach bestimmte Dinge, durch die du durchmusst. Ich wünschte, es könnte alles nur magisch schön und voller Wunder sein.“

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Mit dem Musiker August Alsina hatte Jada Pinkett Smith eine längere Affäre. Imago/Landmark Media

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Am Ende ging für Smith der Erhalt seiner Familie – er hat mit Jada Sohn Jaden (23) und Tochter Willow (20) – über alles: „Wir waren jung und beide auf unsere eigene Weise zerbrochen, als wir zusammengekommen sind. Deshalb war es so wichtig, dass wir Fehler machen dürfen, ohne Angst zu haben, dass wir unsere Familie verlieren.“

Will Smith: „Schlechte Ehen fürs Leben“

Pinkett Smith gab ihm recht: „Du musst durch die Scheiße gehen, um die wichtigen Antworten zu bekommen. Und ich bin so happy, dass wir heute hier sind. Weil weder du noch ich jemals gedacht haben, dass wir noch einmal zusammenfinden würden!“ Smith: „Es gibt dir wirklich Kraft zu wissen, dass jemand mit dir mitreitet, egal was passiert“. Um dann lachend das etwas abgeänderte Motto seiner Filmreihe „Bad Boys“ in den Raum zu werfen: „Wir reiten zusammen, wir sterben zusammen. Schlechte Ehe fürs Leben!“

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Pinkett Smith stimmte mit ins Gelächter ein und endete mit: „Unsere Beziehung wurde durchs Feuer getauft und wir haben jetzt ein tieferes Verständnis voneinander. Ich bin so unendlich dankbar, dass wir einen neuen Pfad zusammen eingeschlagen haben – der von bedingungsloser Liebe“.