Schauspieler Will Smith hätte gerne einen Harem. Imago/Future Image

„Das Konzept, mit 20 Liebhaberinnen umherzuziehen, klang wie eine großartige Idee.“ Bereits als Teenager träumte Will Smith davon, einen „Girlfriend-Harem“ zu haben. In einem Interview mit „GQ“ verriet der 55-Jährige auch, wen er unbedingt mit dabeihaben wollte: Seine Kollegin Halle Berry und die berühmte Ballerina Misty Copeland. Und dass er theoretisch sogar seine Fantasie in die Tat umsetzten könnte – weil er mit seiner Ehefrau Jada Pinkett eine offene Beziehung führt.

Will Smith: Harems-Phantasien helfen aus dem streng christlichen Kindheitstrauma 

Der Oscargewinner enthüllte, dass er vor seinem Life-Coach Michaela Boehm die Fantasien von dem theoretischem Harem eingestanden hatte. Diese ließ Smith die Fantasie weiter ausschmücken, damit dieser seine aus der Kindheit stammenden Schuldgefühle – er war in einem streng-christlichen Haushalt aufgewachsen – endlich ablegen konnte: „Sie hat damit mein Gedächtnis aufgeräumt und mich wissen lassen, dass es ok ist, so zu sein, wie ich bin. Es war ok zu denken, dass Halle toll ist. Es macht mich nicht zu einem schlechten Mann, nur weil ich verheiratet bin und Halle wunderschön finde!“ Smith ist Boehm sehr dankbar dafür, dass er mit ihrer Hilfe verstanden hat, dass „meine unreinen Gedanken keine Sünden sind und ich deswegen kein Stück Schei** bin“

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Laut Smith hat sich seine Beziehung mit Pinkett (50) im Laufe der Jahre geändert. Sie begann 1992 als traditionell monogame Ehe, die dann zu einer offenen Beziehung umschlug. Die Idee dazu kam ursprünglich nicht von ihm: „Jada hat noch nie eine konventionelle Ehe gewollt, weil sie so etwas aus ihrer eigenen Familie auch nicht gewöhnt war. Wir sind sehr unterschiedlich aufgewachsen.“

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Will Smith und Jada führten zahlreiche Gespräche über Monogamie

Die verschiedenen Ansichten zum Thema Treue und Lebensgemeinschaft sorgten für endlose Diskussionen darüber, was „beziehungstechnische Perfektion“ sei. Smith: „Für einen Großteil unser Beziehung hieß das, dass wir Monogamie gewählt haben. Was nicht bedeutete, dass Monogamie für uns der einzige Weg zur beziehungstechnischen Perfektion ist.“

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Smith rät, dass „unser Weg nicht für jeden geeignet ist“ und jeder sein eigenes Glück finden muss. In seinem und Jadas Fall war die offene Beziehungsvariante allerdings „entscheidend dafür, dass unsere Partnerschaft so lange gehalten hat“. Smith und Pinkett sind sich in einer Sache sehr einig: „Eine Ehe darf sich nicht wie ein Gefängnis anfühlen. Und dass wir uns gegenseitig Freiheiten zugestehen und den anderen bedingungslos unterstützen, ist die höchste Definition der Liebe für mich!“