Whitney Houston im Jahr 2010 bei einem Konzert in Hannover. Foto: dpa

Um ein Haar wäre Bobbi Kristina Brown schon vor ihrer Mutter gestorben. Doch laut einer neuen Doku rettete Whitney Houston ihre Tochter vor dem Ertrinken in der Hotelzimmer-Badewanne. Wenige Stunden später wurde die Diva dann selbst tot aufgefunden – in ihrer eigenen Badewanne.

Der Film „Whitney Houston & Bobbi Kristina: Didn’t We Almost Have it All“, der zunächst nur in den USA erscheint, rekonstruiert mithilfe von Freunden und Familienmitgliedern den letzten Tag im Leben der Musiklegende. Familienfreund Shawn McGill traf am Morgen des 10. Februar 2012 im Beverly-Hilton-Hotel (dort hatte sich der Clan vor den Grammys eingecheckt) auf die aufgeregte Diva: „Sie sagte zu mir ‚Krissi ist gestern Nacht fast gestorben. Du und Nick, ihr alle müsst euch von Wasser entfernt halten, es ist böse‘.“

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Houstons Patenkind Brandi Boyd erfuhr dann die Details der Ereignisse aus der Nacht zuvor: „Whitney meinte, dass Gottes Stimme ihr befohlen hatte, nach Krissi zu schauen. So ist ihre Mutter zu ihrer Retterin geworden.“ Die damals 18-Jährige war in der Badewanne in ihrem eigenen Hotelzimmer eingeschlafen und unter Wasser gerutscht. Boyd: „Wäre meine Patentante nur kurze Zeit später ins Badezimmer gekommen, wäre Krissi damals schon gestorben.“

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Bobbi Kristina kam mit dem tragischen Tod ihrer Mutter nur 18 Stunden später nicht zurecht. Laut Freunden in der Doku erlitt sie einen Nervenzusammenbruch. Sie betäubte ihren Kummer mit Drogen, Alkohol und Medikamenten. Laut ihrer Tante Tina Brown bekam sie diese von ihrem Freund Nick Gordon: „Bobbi hat nie Drogen oder irgendein anderes Zeug genommen, bis sie Nick kennengelernt hat. Der hat ihr Tonnen von Pillen gegeben, sodass sie ständig nur noch high war.“

Schulfreundin Sarah Beckmann sah „klare Anzeichen dafür, dass Bobbi Kristina von Nick körperlich misshandelt wurde“. Als sie ihre Freundin darauf ansprach, verteidigte Bobbi Kristina ihren gewalttätigen Freund auch noch: „Sie sagte, dass Nick ihr nur einen kleinen Klaps versetzt habe, den sie ihrer Meinung nach verdient hatte.“

Drei Jahre später ertrank Bobbi Kristina Brown dann in der Badewanne

Bobbi Kristina wurde am 31. Januar 2015 leblos unter Wasser in ihrer Badewanne entdeckt. Sie hatte Marihuana, Alkohol, Kokain und Morphium im Blut und lag noch sechs Monate im Koma, ehe sie mit nur 22 ihrer Mutter in den Himmel folgte. Beckmann: „Sie ist über den Verlust ihrer Mutter nie hinweggekommen und hat solange gekämpft, wie sie nur konnte.“

Tante Tina Brown ist bis heute überzeugt, dass (der inzwischen an einer Überdosis Heroin verstorbene) Nick Gordon hinter dem Tod ihrer Nichte steckt: „Er war dabei, als Whitney starb. Sein Motiv, meine Nichte umzubringen, war Geldgier. Es war alles für ihn nur eine Sache von Geld, Macht und Prestige.“

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Brown bestätigt in der Doku auch das seit langem bestehende Gerücht, dass Houston als Mädchen sexuell missbraucht wurde: „Sie wurde als junger Teenager zu vielen Dinge gezwungen, die nicht gut für sie waren. Als sie 13 war, wurde sie sexuell genötigt. Wie schrecklich ist das? Die Leute hatten keine Ahnung, was sie durchmachen musste!“