Er machts noch einmal: Thomas Gottschalk ist zurück bei „Wetten, dass...?“ Imago/Eventpress

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass Thomas Gottschalk das letzte Mal bei „Wettern, dass...?“ zu sehen war. Der Show, für die der Bayer abgesehen von einer kleinen Pause von 1987 bis 2011 gestanden hatte wie kein anderer. Der blonde Lockenkopf war  „Wettern, dass...?“ und das musste auch Markus Lanz spüren, als der nach Gottschalks zweitem Rücktritt im Jahr 2012 übernommen hatte. Zwei Jahre später war die einstmals stolze Samstagabend-Show Geschichte – bis jetzt! Denn Thomas Gottschalk steigt noch einmal in den „Wetten, dass...?“-Ring. Und das kann richtig gut werden, wenn der Moderator einige Dinge beachtet.

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„Wetten, dass...?“ und Gottschalk müssen zeigen, dass sie nicht aus der Zeit gefallen sind

Denn das Comeback von „Wetten, dass...?“ ist auch mit Thomas Gottschalk kein Selbstläufer. Auch das Wegbleiben der großen Stars zu Beginn der 2010er-Jahre sorgte für den Niedergang der Sendung. Doch das ZDF hätte sicher kein (vorerst) einmaliges Revival in Auftrag gegeben, wenn man sich in Mainz nicht versprechen würde, dass trotz der Konkurrenz durch „The Masked Singer“ und „Das Supertalent“ nicht eine ordentliche Quote rausspränge. Doch dafür muss man zeigen, dass weder „Wetten, dass...?“ noch Moderator Thomas Gottschalk aus der Zeit gefallen sind.

Das heißt: Das beste aus dem Samstagabend-Klassiker extrahieren und ins Jahr 2021 transportieren. Wir haben haben da ein paar Tipps.

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„Wetten, dass...?“-Comeback: Bringt die Brillen zurück

Bitte, bitte bringt sie uns zurück! Beim „Wetten, dass...?“-Comeback ist es verdammt wichtig, dass es mindestens einen Kandidaten oder eine Kandidatin gibt, die wettet, eine bestimmte Aufgabe mit verbundenen Augen zu lösen. Denn dann kommen die herrlich bekloppten Sichtschutz-Brillen zum Einsatz. Die bestehen traditionell aus einer Schwimmbrille, auf die zur Wette passende Symbole geklebt sind. Und nicht nur das: Wir wollen auch sehen, wie Thomas Gottschalk mit angedeutete Schlägen ins Gesicht der Kandidatinnen und Kandidaten testet, ob die Brille auch wirklich blickdicht ist.

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Die blickdichten Brillen waren stets ein wichtiger Bestandteil von Wetten, dass...?. Imago/Teutopress

„Wetten, dass...?“-Comeback: Wir brauchen einen Bagger

Es war eines der ersten Geheimnisse, die gelüftet wurden, doch es ist auch eines der wichtigsten Auch in der Neuauflage von „Wetten, dass...?“ wird ein Bagger vorkommen. Das ist ja wohl das Mindeste, was sich „Wetten, dass...?“-Fans nach so vielen Jahren erhoffen konnten. Denn die Wetten mit Baggern, die unfassbar filigrane Dinge damit anstellten, gehörten immer zu den Interessantesten.

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Ein Bagger im TV-Studio. Das ist Pflicht bei Wetten, dass...?. Imago/Teutopress

„Wetten, dass...?“-Comeback: Vielleicht mal wieder ein internationaler Star

Ja, die Stars aus Film und Musik brauchen TV-Shows für Marketing längst nicht mehr wie früher. Nun kommt hinzu: „Wetten, dass...?“ hat natürlich nicht mehr das Standing wie in den 1990er Jahren oder den frühen 2000ern. Und dennoch: Wenn man die Show noch einmal neu auflegt, dann sollte man auch für den einen oder anderen Top-Gast sorgen.

Klar: Helene Fischer ist bereits bestätigt, genauso wie Udo Lindenberg und die Gruppe ABBA, die jüngst nach 40 Jahren ihr Comeback feierte. Aber ist das wirklich alles? Geht da nicht noch mehr? Es müssen ja nicht gleich Adele, Justin Bieber, Jason Derulo, Ariana Grande oder Ed Sheeran sein. Aber irgendwas zwischen ABBA und den Letztgenannten wird doch drin sein...

Und das wollen wir beim „Wetten, dass...?“-Comeback nicht sehen

So viele schöne Erinnerungen wir auch an „Wetten, dass...?“ haben, so vieles brauchen wir auch nicht. Als allererstes dürfte einem da Thomas Gottschalks Hand auf den Knien der weiblichen Gäste einfallen. Schon in den 1990ern eigentlich ein Unding - aber man möchte doch meinen, dass der inzwischen 71-jährige Moderator es inzwischen besser wissen müsste. 

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Thomas Gottschalks Handgriff auf das Knie einer Frau traf hier Co-Moderatorin Michelle Hunziker, aber auch Gästinnen. Imago

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Ebenfalls dürften viele Fans darauf hoffen, dass das Revival von „Wetten, dass...?“ ohne allzu waghalsige Stunts auskommt und dafür lieber mehr Bagger oder an Stiften leckende Kandidaten zeigt. Denn bei waghalsigen Stunts würden die Fans unweigerlich an den tragischen Unfall von Samuel Koch erinnert. Und das war mit abstand die schwärzeste Stunde in der Geschichte der Samstagabend-Show.

Und dann wäre da noch die Sache mit Joko und Klaas. Die beiden Pro7-Spaßmacher sind nämlich bei der Neuauflage von „Wetten, dass...?“ dabei und wer es gut mit Gottschalk meint, der dürfte schon jetzt zittern, dass die beiden die Show vor allem für einen ihrer Scherze nutzen. Schließlich schleuste das Duo bereits einmal einen falschen Ryan Gosling bei der Goldenen Kamera ein. Fans von Joko und Klaas dürften das natürlich ganz anders sehen...