Martina Brandl sorgte auf dem Ratestuhl von „Wer wird Millionär“ für einen besonders komischen Moment. Da staunte sogar Günther Jauch. Fotos: TVNOW/Stefan Gregorowius

In Deutschlands beliebtester Quizshow „Wer wird Millionär“ kommt es immer wieder zu außergewöhnlichen Situationen, die Moderator Günther Jauch gekonnt und mit Charme überbrücken muss. Doch das, was einer Kandidatin in der aktuellen Folge passierte, gab es bisher nur selten! Als erste landete nämlich Kandidatin Martina Brandl auf dem Kandidatenstuhl. Sie kämpfte sich souverän bis in ungeahnte Höhen. Doch dann musste sie den Telefonjoker einsetzen – und es passierte etwas schlichtweg Unglaubliches.

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Eine solche Situation gab es bei „Wer wird Millionär“ nur selten

Zunächst sorgt die Kandidatin für reichlich Unterhaltung, denn: Brandl ist Musikerin, Schriftstellerin und Kabarettistin, tourt mit ihrem Soloprogramm seit 1997 durch Deutschland. Und ist vielen vor allem durch ihre Stimme bekannt. Denn: Brandl sprach zehn Jahre lang die Stimme von Angela Merkel in der Kanzlerinnen-Soap „Angie – Die Queen von Berlin“ im Radio. Bei „Wer wird Millionär“ begrüßt sie die Zuschauer zu Beginn sogar mit Merkel-Stimme – auf Wunsch von Moderator Günther Jauch. Locker beantwortet sie danach eine Frage nach der anderen, landet bei 125.000 Euro.

Doch dann der Geografie-Horror! Jauch will von ihr wissen: „Welche beiden Staaten sind sowohl auf der Landkarte als auch in der Rangliste der Staaten nach Flächengröße direkte Nachbarn?“ Die Antwortmöglichkeiten: A) Italien und Schweiz, B) Litauen und Lettland, C) Griechenland und Türkei und D) Großbritannien und Irland. Schnell schließt sie die Antworten A und D aus, entscheidet sich dann aber dafür, ihren letzten Joker zu ziehen, den Telefonjoker.

Die Freude ist groß: Martina Brandl verließ bei „Wer wird Millionär“ mit stolzen 125.000 Euro den Ratestuhl von Günther Jauch. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Auf der Liste steht auch Benjamin Decker, der Leiter der Stadtbücherei in Brandls Wohnort. Er habe ein großes Wissen, sagt sie. Die Nummer wird gewählt – doch nicht Herr Ecker geht ran, sondern seine Frau. „Eigentlich wollten wir Herrn Decker sprechen“, sagt Jauch. „Ja, der ist nur leider nicht zu Hause“, antwortet die Dame. „Das ist aber ganz schlecht“, kontert Jauch. „Denn heute sollte er doch der Frau Brandl helfen, wenn sie bei Wer wird Millionär nicht mehr weiter weiß.“

Jauch scherzt: Fast hätte der Telefonjoker eine neue Nummer gebraucht

Er sei auf eine spätere Zeit eingestellt gewesen, sagt sie. Jauch: „Wissen Sie, es gibt seit einiger Zeit so Telefonapparate ohne Schnur. Hat der sowas?“ Ja, habe er, sagt seine Frau. „Können Sie uns denn die Nummer sagen?“ Deckers Ehefrau sucht die Nummer, beginnt mit dem Ansagen. „Null – eins – fünf – eins – acht – aaaaah, Moment, er kommt gerade rein, ich gebe direkt weiter“. Gut für den Telefonjoker, denn: „Er hätte fast eine neue Nummer gebraucht“, stellt Jauch fest.

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Dann kann es endlich an die Frage gehen – und der Telefonjoker ist der richtige! Souverän verrät er, dass Antwort B – Litauen und Lettland – die richtige Antwort ist. Brandl loggt ein, gewinnt tatsächlich 125.000 Euro. Doch dann steigt sie aus, nimmt das Geld, geht glücklich heim. Und hinterlässt in den Herzen der Wer wird Millionär-Fans eine Geschichte, die in die Historie der Sendung eingehen wird.