Günther Jauch moderiert „Wer wird Millionär“ seit 1999 - und gibt dabei auch immer wieder private Einblicke. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Bei „Wer wird Millionär“ ist Quizmaster Günther Jauch ziemlich gut darin, seinen Kandidatinnen und Kandidaten große und kleine Geheimnisse zu entlocken. Besonders schön für seine Fans ist es aber, wenn er selbst gelegentlich Dinge aus seinem Privatleben verrät. In der aktuellsten Folge der Quizshow plauderte Jauch etwa aus dem Nähkästchen über eine seiner größten Ängste: Er fürchtet sich vor Vögeln… und hatte deshalb schon einmal ein wahrhaft gruseliges Erlebnis!

„Wer wird Millionär“: Davor fürchtet sich Moderator Günther Jauch

Als Kandidatin Linda Schumacher-Gernth auf seinem Stuhl sitzt, kommt es nach der 16.000-Euro-Frage zum Smalltalk – es geht darum, was die Kandidatin mit dem Geld eigentlich machen möchte. „Sie möchten ein neues Haus, da in Ihren Kamin immer die Vögel reinfliegen? Das ist doch kein Grund, ein neues Haus zu wollen“, stellt Jauch fest. Und schlägt vor: Reicht es nicht, wenn man ein Gitter auf dem Schornstein montiert?

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Das sei gar nicht so einfach, kontert die Kandidatin. Das Gitter müsse nämlich ständig saubergemacht werden, da man im Haus sonst ersticken könnte. „Das hat mir der Schornsteinfeger erklärt.“ Blätter und Heu könnten sich darin verfangen. „Und dann ersticken Sie unten im Wohnzimmer, oder was?“

Dann packt Jauch aus: Auch er habe mal einen Vogel im Kamin gehabt. Der habe beim Flattern immer gruselige Geräusche gemacht. „Das war mir echt unheimlich, mitten in der Nacht. Da versuchte der Vogel immer, hochzufliegen.“ Irgendwann sei er auf die Idee gekommen, dass es ein Vogel ist. „Und ich habe eine Vogel-Phobie!“

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Günther Jauch mit Kandidatin Linda Schumacher-Gernth im Studio von Wer wird Millionär. TVNOW/Stefan Gregorowius

Tatsächlich kommt das Thema nicht zum ersten Mal auf den Tisch. Auch bei „5 gegen Jauch“ wurde in einer Quizfrage schon einmal diese besondere Angst thematisiert.

Günther Jauch: Bei „Wer wird Millionär“ plaudert er aus dem Nähkästchen

„Ich weiß nicht, woran es liegt, ob ich zu früh als Kind mal Hitchcocks Vögel gesehen hat. Aber irgendein Vieh mal ins Zimmer fliegt, bin ich der erste, der draußen ist, alle Türen zumacht und irgendjemand anders muss sich darum kümmern“, erklärte Jauch daraufhin. In München sei er fünf Jahre Hausmeister in einer WG gewesen. Immer, wenn irgendwo eine tote Taube herumlag, habe er Unterstützung gebraucht.

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Und wie löste sich das Kamin-Problem? „Ich hätte unten die Klappe aufmachen können, aber dann wäre der bei mir im Zimmer rumgeflogen.“ Am nächsten Tag habe er den Architekten des Hauses angerufen und sich beschwert. „Dann kam der vorbei. Ich bin rausgegangen, weil ich das gar nicht sehen wollte. Er hat alle Fenster aufgemacht, dann den Kamin – und es war eine Amsel.“ Trotz Smalltalk schaffte es die Kandidatin übrigens bis auf 32.000 Euro… am kommenden Montag um 20.15 Uhr geht’s weiter.