Günther Jauch und Kandidat Stefan Gregorowius im Studio bei „Wer wird Millionär“. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Alle Kandidaten, die es in die Auswahl-Runden bei „Wer wird Millionär“ schaffen, hoffen auf ihre große Chance: Sie wollen in der Show das große Geld machen, richtig abräumen – umso schmerzhafter ist es, wenn das Spiel endet, bevor es richtig begonnen hat. Einem Kandidaten passierte das in der letzten Episode der Quiz-Show mit Günther Jauch. Tobias Hansch landete auf dem Ratestuhl – aber scheiterte an einer Scherzfrage!

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„Wer wird Millionär“-Kandidat scheitert an der 100-Euro-Frage

Als Hansch die Auswahlfrage richtig hinter sich gebracht hatte, konnte er jubeln, durfte sich auf den Ratestuhl gegenüber von Günther Jauch setzen. Nach etwas Plauderei ging es dann auch schon los – mit der 50-Euro-Frage. „Dann schauen wir doch mal, wie Sie sich so bei den ersten fünf Fragen schlagen“, sagt Jauch.

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Zu Beginn will der Quizmaster wissen: „Um der Blockflöte Töne zu entlocken, muss man durch das Instrument …?“ – die Antworten: A) Wasser tropfen, B) Glas perlen, C) Eis kugeln oder D) Luft blasen. Die Frage kann Hansch souverän beantworten: Antwort D ist die richtige.

Doch dann beginnt der Absturz: Für 100 Euro will Jauch von seinem Kandidaten wissen: „Wem begegnet man in der norddeutschen Region Dithmarschen zumindest buchstäblich auf jeden Fall?“ Die Antworten: A) drecksack, B) arsch, C) schweinehund und D) wichser. Hätten Sie es gewusst? Die Antwort ist natürlich B – denn im Wort „Dithmarschen“ kommt das Wort „arsch“ vor.

Kandidat Tobias Hansch scheiterte bei „Wer wird Millionär“ an der 100-Euro-Frage. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Hansch gerät ins Schlingern, liest die Frage nochmal und nochmal. „Keine schönen Wörter. Da würde ich sagen: Man wird auf jeden Fall viele Schweine und Hunde sehen, deshalb würde ich Antwort C sagen.“ Jauch fragt nach: „Weil es in der Gegend viele Schweine und Hunde gibt?“

„Wer wird Millionär“: Warum half Jauch dem Kandidaten nicht?

Hansch: „Davon würde ich ausgehen. Dreck und Säcke gibt es auch, Ärsche mit Sicherheit auch. Aber buchstäblich sind es Schweine und Hunde – C.“ Noch einmal fragt Jauch nach: „Buchstäblich sind es Schwein und Hund?“ – „Würde ich sagen, ja“, sagt Hansch.

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Noch einmal: „Sollen wir es nehmen?“, fragt Jauch. „Bitte sehr“, antwortet Hansch. Weil er so überzeugt ist, loggt Jauch ein – und dann wird es richtig schmerzhaft. „Wo sind Sie denn heute unterwegs? Buchstäblich heißt: Wir gehen nach den Buchstaben. In Dithmarschen kriegen Sie keinen Schweinehund unter, kriegen Sie auch keinen Drecksack unter.“ Der Kandidat schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, wirkt völlig geschockt – seine Antwort ist falsch.

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In nur 4,22 Sekunden schaffte er es bei der Auswahlfrage auf den Stuhl – aber er habe keine 4,22 Minuten gebraucht, „um wieder runterzukommen“, sagt Jauch. Hansch kann gar nichts mehr sagen, wirkt völlig platt und entsetzt. „Nach langer Zeit ist mal wieder jemand mit Null Euro nach Hause gegangen“, sagt Jauch. Und warum hat er nicht geholfen, als es eng wurde? „Er war sich seiner Sache so sicher und betreutes Gewinnen ist es bei uns ja nicht.“