Kandidatin Sarah Wieding mit Günther Jauch im Studio von „Wer wird Millionär“. TVNOW/Stefan Gregorowius

Es passiert einfach immer wieder, in beinahe jeder Folge der erfolgreichen Quizshow „Wer wird Millionär“: Es gibt Kandidaten, die gerade bei den vermeintlich einfachen Fragen das berühmte „Brett vorm Kopf“ haben. Im Studio schwitzen sie vor Angst, kämpfen um jeder noch so kleine Hilfe von Moderator Günther Jauch… und die Zuschauer zu Hause schütteln mit dem Kopf über das vermeintliche Unwissen. So passiert in der aktuellen Folge der Ratesendung.

„Wer wird Millionär“: Kandidatin scheiterte fast an DIESER simplen Frage

Studentin Sarah Wieding schaffte es nach der Auswahlfrage auf den Ratestuhl von Günther Jauch. Sie studiert Paläontologie, arbeitet nebenbei als Empfangskraft für die Wisag. Und wollte sich nun mit der Teilnahme an der Quizshow etwas das Konto aufpolieren. Doch der Traum vom großen Geld wäre beinahe schon nach Minuten zerbrochen…

Dafür verantwortlich: Eine Frage, bei der es um eine simple Redensart ging. Für 300 Euro wollte Jauch von ihr wissen: „Wer etwas auf sich beruhen lassen möchte, will redensartlich nicht daran…?“ Die Antwortmöglichkeiten: A) rühren, B) kneten, C) mixen oder D) rütteln.

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Tatsächlich merkt der Zuschauer der Kandidatin in der ersten Sekunde an, dass sie zögert. „Tatsächlich habe ich das so noch nie gehört, aber ich würde auf rühren gehen“, sagt sie. „An etwas rühren? Kenne das gar nicht. Wenn ich etwas auf sich beruhen lassen wollen würde, dann rühre ich es halt nicht an.“

Schon bei der 300-Euro-Frage musste Sarah Wieding bei „Wer wird Millionär“ mit Günther Jauch einen Joker einsetzen. TVNOW/Stefan Gregorowius

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Doch Jauch lässt das nicht stehen. „Sie können es auch kneten, schütteln oder mixen, wenn Sie möchten“, sagt der Quizmaster, verunsichert Sarah Wieding damit vollkommen. „Jetzt bin ich aus dem Konzept. Ist es schütteln oder rühren?“ Jauch: „Sie entscheiden’s. Oder Sie sagen: Das ist mir zu heiß, Sie gehen mit 200 Euro nach Hause. Das wäre eine Novität.“ Sie überlegt und überlegt – und kommt zu keiner Lösung… hätten SIE die Frage beantworten können?

„Wer wird Millionär“: DARUM scheitern viele an den einfachen Fragen

Die richtige Lösung ist selbstverständlich Antwort A – rühren. Doch die Kandidatin traut sich nicht – und entscheidet sich bei der 300-Euro-Frage für die vermeintlich wertvollen Publikumsjoker! Die Zuschauer im Studio stimmen ab – und immerhin 79 Prozent entscheiden sich für Antwort A. „Sie möchte mit dem 50:50-Joker absichern?“, fragt Jauch scherzhaft.

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„Hören Sie auf, ich verballere hier alles!“ Sie entscheidet sich für Antwort A – und die ist richtig. Übrigens: Ein Zögern am Anfang ist noch kein Grund zur Sorge: Die Studentin spielte sich mit ihren verbleibenden Jokern und ganz viel Wissen souverän bis zur 125.000-Euro-Frage, verließ mit 64.000 das Studio.

Jauch erklärte das Phänomen der vermeintlich schweren ersten Fragen schon einmal. „Die Leute gehen natürlich mit einem gewaltigen Adrenalinspiegel auf den Stuhl. Einerseits mit Erleichterung, dass sie die Auswahlfrage überstanden haben, das ist ja für meine Begriffe tatsächlich die größte Hürde“, sagte er. „Und dann sitzen sie da und dann steigt natürlich der Puls. Dann geht das los bei Fragen, bei denen sie wissen, dass sie sie eigentlich wissen müssten. Dann kommt der übliche Abgleich: Zu Hause hätte ich die Frage gewusst. Und dann kommt schließlich und endlich noch das finale Brett vorm Kopf – und dann ist alles aus.“

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