Sängerin und Schauspielerin Yvonne Catterfeld sitzt derzeit in der Jury von „The Voice of Germany“. Foto: imago images/Strussfoto

Aktuell sitzt Yvonne Catterfeld in der Jury der Erfolgs-Show The „Voice of Germany“ und hält Ausschau nach neuen Talenten. Die Thüringerin blickt inzwischen auf eine fast 20-jährige Karriere als Sängerin zurück. 2003 war ihr mit „Für dich“ der Durchbruch gelungen. Doch schon zuvor wurde die heute 40-Jährige als Schauspielerin bei „Guten Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannt. Eine furchtbar stressige Zeit, wie Catterfeld heute findet.

„Ich war nur unterwegs und hatte nicht frei“, schilderte die gebürtige Erfurterin in einem Interview in der Klatsch-Show „red!“. Frühes Aufstehen war damals die Regel, schildert sie. Oft musste sie schon um fünf Uhr morgens am Set sein. Dazu kamen regelmäßige Pressetermine und Fotoshootings. „Es war wirklich abartig“, fasst Catterfeld zusammen. Von 2001 bis 2005 spielte sie die Rolle der Julia Blum.

Sie war so sehr in ihrem vom vollen Terminkalender bestimmten Trott gewesen, dass sie einmal an einem Berliner Café vorbeigefahren sei, in dem Menschen Kaffee getrunken und gefrühstückt hätten. Eigentlich - wenn nicht gerade Pandemie ist - eine ganz normale Szene, doch für Catterfeld damals unvorstellbar. „Ich habe mich gewundert, was die da machen“, sagte Catterfeld, die seit vielen Jahren mit dem Stromberg-Star Oliver Wnuck liiert ist.

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Nach dem Serien-Aus im Jahr 2005 folgten Auftritte in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen für das Multitalent, das in ihrer Karriere sieben Studioalben herausgebracht hatte. Zwei von ihnen eroberten Platz eins in den deutschen Charts. Das neueste „Guten Morgen Freiheit“ aus dem Jahr 2017 erreichte immerhin Platz vier. Zudem sitzt sie in diesem Jahr zum insgesamt vierten Mal in der Jury von „The Voice of Germany“. Nachdem sie in den Staffeln sechs bis acht jeweils alleine um Talente buzzern konnte, kehrte sie für die Jubiläumsstaffel auf einem Doppelsitz mit Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß zurück. Die beiden sind nicht nur die einzigen Frauen in der Jury - sondern auch die einzigen Ostdeutschen.