Andrea Kiewel wird für den Fernsehgarten von Tel Aviv nach Mainz eingeflogen. Imago/eibner

Der ZDF-Fernsehgarten am Sonntag lief unter dem Motto „Trau dich!“. Es wurden Heuschrecken verspeist, Haare geschnitten und es wurde Bungee gesprungen. Und es wurde natürlich auch reichlich über Mut und Ängste gesprochen. Dabei plauderte auch Moderatorin Andrea Kiewel aus dem Nähkästchen und brachte die kritischen Fans gegen sich auf. Der Grund: ihr riesiger CO2-Fußabdruck. Doch der Reihe nach.

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ZDF-Fernsehgarten: Fans sauer über Andrea Kiewels Vielfliegerei

Andrea Kiewel sprach mit Lifecoach Thomas Baschab über ein Erlebnis auf einem Flug von ihrer Heimat von Tel Aviv nach Deutschland. Dort habe sie sehr geweint, das es im Flugzeug extrem gewackelt hatte. Doch neben ein bisschen Mitleid heimste Kiwi für ihre Beichte im Fernsehgarten vor allen eines ein: Komplettes Unverständnis.

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Denn während sich einige Zuschauer nur auf Twitter wunderten, gingen andere in die Recherche und posteten ein Zitat der Moderatorin aus dem Jahr 2020. Damals gab sie der BamS ein Interview und verriet: „In der ‚Fernsehgarten‘-Saison habe ich es meistens so geregelt, dass ich am Sonntag um 18 Uhr ins Flugzeug steige und um Mitternacht meine kleine Wohnung in Tel Aviv (dem Wohnort von Kiewel, Anm. d. Red) aufschließe.“

Das wären bei 20 Folgen Fernsehgarten pro Jahr 20 Flüge hin und zurück - ein gigantisches Flugkonto, das Andrea Kiewel freilich mit zahlreichen Geschäftsleuten teilt, was die Sache aber letztendlich nicht wirklich besser macht. Das wunderte auch die Zuschauer. „Extra für den ‚Fernsehgarten‘ Woche für Woche von Israel nach Mainz einfliegen. Es gibt also nie ein ‚Friday's for Future-'Fernsehgarten‘“, stellte beispielsweise ein User fest. Und ein anderer befand: „Kiwi fliegt extra für die Sendung aus Israel jedes Mal ein und fliegt danach wieder ab. Was für 'ne Umweltsau.“

Motivations-Coach lässt alle Fernsehgarten-Fans den rechten Arm heben

Doch das war nicht die einzige Peinlich-Aktion, die Fragen aufwarf, denn Thomas Baschab hatte nicht nur ein offenes Ohr für Andrea Kiewel mitgebracht, sondern auch eine Übung und die ließ die Fans völlig fassungslos zurück! Denn er forderte alle Leute auf, den rechten Arm zu heben und vor sich hinzustrecken. Eine Aufforderung, der offenbar alle nachkamen, ohne darüber nachzudenken. Und das führte zu einer irren Szene, bei dem tatsächlich im Deutschen Fernsehen mehrere Dutzend Personen eine Geste machten, die unweigerlich an den Hitlergruß erinnerte. Zwar ging dieses Armheben bald in eine fließende Bewegung über, doch das Bild war in der Welt.

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Motivationstrainer Thomas Baschab, Andrea Kiewel und die Fernsehgarten-Zuschauer heben alle den rechten Arm. Screenshot/ZDF

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Die Fans ließen entsprechend ihrem Unverständnis freien Lauf: „‚Rechten Arm ausstrecken‘, im Fernsehen. Ernsthaft?“, schrieb einer. Ein anderer schrieb: „Den rechten Arm live im TV nach vorne strecken, eher gefährlich.“ Auch wenn die Situation sicherlich nicht so gemeint war, sie lässt viele Fragezeichen darüber zurück, wie sehr man in Deutschland noch sensibel für die Symboliken des Nationalsozialismus ist.

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