Skispringerin Juliane Seyfarth hat sich für den Playboy ausgezogen. Foto: Luke Craft für Playboy Deutschland

Sie ist eine der besten Skispringerinnen Deutschlands, und wenn am 7. März die nordische Ski-WM im bayerischen Oberstdorf beginnt, will die Thüringerin Juliane Seyfarth ihren beiden Weltmeister-Titeln möglichst noch einen hinzufügen. Doch zuvor machte die 30-Jährige noch mal ganz anders Werbung in eigener Sache: Auf Fuerteventura ließ sie sich für den aktuellen Playboy (Ausgabe März 2021) ablichten.

Für Seyfahrt, die ansonsten eher im Sprunganzug zu sehen ist, schien das Shooting ein lang gehegter Traum zu sein. „Ich verbinde mit dem Playboy Freiheit“, sagte sie in einem Clip, den das Magazin am Mittwoch veröffentlichte. Sie sei „stolz ein Teil davon sein zu dürfen“. Die Shootings hätten sich sehr gut angefühlt, wie sie sagt. Sie seien ein „bleibendes Erlebnis für immer“.

Juliane Seyfarth ziert das Cover des deutschen März-Playboy. Foto: Luke Craft für Playboy Deutschland

Seyfarth wurde am 19. Februar 1990 im thüringischen Eisenach geboren, begann dort schon im Alter von drei Jahren mit dem Skifahren und kam über den Langlauf zum Skispringen. Erst hieß es im Verein: „Mädchen machen so was nicht“, doch Seyfarth setzte ihren Kopf durch und schon bald stellten sich erste Erfolge ein. In den Jahren 2003 und 2004 wurde sie deutsche Schülermeisterin. Ihren ersten Einsatz bei den erwachsenen Frauen hatte sie im Jahr 2004 – mit gerade einmal 14 Jahren. 2006 wurde sie die erste offizielle Juniorenweltmeisterin. 2019 in Seefeld holte sie bei der Erwachsenen-WM Gold mit der Staffel und mit der Mixed-Staffel.

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Sich die Schanzen dieser Welt hinunterzustürzen, dazu gehört freilich auch Mut – genauso wie dazu, sich nackt vor der Kamera zu zeigen. Doch beides scheint der Thüringerin nichts auszumachen. Wohl auch, weil für sie beides nicht neu ist. Auch als Foto-Model stand Seyfarth schon das eine oder andere Mal vor der Kamera. Hinter der Stand auch diesmal übrigens ihr Freund Luke Craft. Ein Foto-Künstler aus Wernigerode, der laut seinem Instagram-Profil auf Aktfotografie spezialisiert ist. „Es war für uns beide ein supercooles Erlebnis“, sagt Seyfarth.

2019 holte Seyfarth (2. v. r.) mit Markus Eisenbichler, Katharina Althaus und Karl Geiger (v. l.) WM-Gold im Mixed-Team. Foto dpa/Hendrik Schmidt

Nun beginnt für sie die heiße Phase für die WM-Vorbereitung. Und vielleicht konnte die 30-Jährige durch ihre Fotos dem Frauen-Skispringen noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verschaffen, damit ab dem 7. März mehr Menschen einschalten, wenn die Thüringerin um weitere Goldmedaillen kämpft.