Daniel Küblböck bei einem öffentlichen Event im Jahr 2017.  Foto: imago images/Future Image

Knapp zwei Jahre wird Entertainer Daniel Küblböck mittlerweile vermisst. Seit seinem Aufenthalt auf einem Kreuzfahrtschiff im September 2018, dass von Deutschland in die USA unterwegs war, gilt er als verschollen. Laut einem aktuellen Zeitungsbericht soll der ehemalige „Deutschland sucht den Superstar“-Teilnehmer bald für tot erklärt werden. 

Sollte diese Reise seine letzte werden? Als Daniel Küblböck im September 2018 die „Aida Luna“-Kreuzfahrt von Hamburg mit dem Ziel New York antrat, hätte wohl keiner ahnen können, welchen tragischen Verlauf sie nehmen sollte. Denn kurz vor Neufundland verschwand Küblböck ohne jede Spur. Kurz darauf eingeleitete Maßnahmen der Küstenwache, die Teile des Nordatlantiks absuchte, blieben erfolglos und wurden nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Zu gering seien die Überlebenschancen im eiskalten Wasser, so die Begründung damals. 

Mit der Zeit wurden Berichte laut, dass Küblböck zum Zeitpunkt der Kreuzfahrt unter psychischen Problemen gelitten haben soll. Sein Vater Günther Küblböck soll eigenen Angaben nach zuvor versucht haben, seinen Sohn therapieren zu lassen und von der Übersee-Reise abzubringen. Vergeblich. Auf der Kreuzfahrt soll Küblböck Zeugenberichten zufolge als Frau verkleidet gewesen sein. 

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Daniel Küblböck ist seit September 2018 verschollen

Bis heute fehlt von Küblböck jede Spur. Sein Verschwinden jährt sich im September zum zweiten Mal. Dieser Fakt könnte jetzt weitreichende Konsequenzen haben. Und das obwohl sein Tod bis heute nicht aufgeklärt wurde. Nach wie vor gibt es keine Leiche. Auch ist laut offiziellen Berichten am Tag seines Verschwindens auf dem Video einer Überwachungskamera des Schiffs zwar ein Mensch zu sehen, der über die Reling steigt. Ob es sich tatsächlich um Küblböck handelt, ist allerdings nicht zu erkennen. 

Wie die „Passauer Neue Presse“ am Donnerstag unter Berufung auf eine Anzeige des Amtsgerichts Passau berichtete, soll Küblböck nichtsdestotrotz Ende September für tot erklärt werden. Denn obwohl er zuletzt in Berlin lebte, war Küblböck weiterhin im Kreis Passau gemeldet.

In dem juristischen Schreiben steht: „Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis spätestens 25. September 2020 beim Amtsgericht Passau (...) – Abteilung für Verschollenheitssachen – zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann.“ Ferner ergehe die „Aufforderung an alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.“

Die Totsprechung Daniel Küblböcks dürfte für seinen Vater ein harter Schlag sein. Noch im vergangenen Jahr betonte Günther Küblböck auf der Internetseite seines Sohnes, dass er nicht vorhabe, seinen Sohn offiziell für tot erklären zu lassen und das auch so bleiben werde.