Mike Love (Mitte) tourt mit seinen neuen Beach-Boys durch die Welt. Hier ein Auftritt aus dem Jahr 2019 in Hannover. Foto: dpa/Ole Spata

Sie traten das letzte Mal im Jahr 2012 beim 50. Jubiläum zusammen auf. Doch die Mitglieder der „Beach Boys“ trennen nicht nur musikalische Differenzen sondern längst auch politische. Zankapfel ist bei so vielem in den USA der Präsident Donald Trump.

So empörten sich Sänger Brian Wilson und Band-Kollegen Al Jardine jetzt öffentlich darüber, dass Trump mit einem Minikonzert der „Beach Boys“ bei seinem Wahlkampfspenden-Auftritt im kalifornischen Newport Beach warb. In der „Los Angeles Times“ stellten sie fest: „Wir haben absolut nichts mit Trump am Hut. Wir waren sehr überrascht, von dem Konzert zu hören.“

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Dass die „Beach Boys“ wirklich vor Ort für den Präsidenten auftraten, lag daran, dass Gründungsmitglied Mike Love die Rechte an dem Bandnamen der 1961 gegründeten Gruppe hält. Und der glühende Trump-Anhänger tourt nun eben mit seiner eigenen Band, mit denen er die „Beach Boys“-Hits  wie „Surfin‘ USA“ spielt. Diese ziehen noch immer so sehr, dass einige der Anwesenden 150.000 Dollar pro Paar bezahlten, um mit dabei zu sein.