Prinz Harry hatte vor einigen Jahren Alkoholprobleme. Imago/i Images

Katie Couric ist eine der bekanntesten Journalistinnen der USA. Sie war politische Korrespondentin, Nachrichtensprecherin und interviewte in dieser Funktion zahlreiche Stars und Politiker. Einer von ihnen war Prinz Harry. Doch an den Briten hat Karie Couric nicht die besten Erinnerungen, wie sie in ihren Memoiren schreibt. 

Katie Couric schreibt über Harrys Alkohol-Problem

Katie Courics Buch „Going There“ wird erst in einigen Tagen erscheinen, doch der britischen Daily Mail liegen bereits Auszüge vor, aus denen die Zeitung zitiert. Und darin geht es eben um ein Treffen mit Prinz Harry im Jahr 2012 am Rande eines Polo-Spiels in Brasilien. Und da habe sie bei dem kleinen Bruder von Thronfolger William einen starken Geruch von Schnaps und Zigaretten wahrgenommen. „Jede seiner Poren“ habe nach Alkohol gerochen, erinnert sich Couric in ihrem Buch.

Diese Erzählung passt zu dem, was Prinz Harry erst kürzlich selbst über seine Vergangenheit berichtete. Denn in der Doku „The Me You Can't See“ spricht der Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana sehr offen über seine mentalen Probleme nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1997. Er erzählt, dass er versucht habe, durch Drogen und Alkohol besser mit seinem Trauma klarzukommen.

Prinz Harry über seinen Alkohol-Missbrauch

Manchmal habe er an einem einzigen Tag „eine Wochenration“ Alkohol getrunken, sagt er. „Ich wollte trinken, ich wollte Drogen nehmen, ich wollte alles versuchen und Dinge machen, die mich weniger so fühlen ließen, wie ich mich wirklich fühlte.“

Prinz Harry dürfte es durchaus befriedigen, dass er seine Geschichte in der neuen Doku einmal mehr und sehr persönlich erzählen konnte, bevor Katie Curic diese schwere Phase seines Lebens für ihr Buch ausschlachten konnte. 

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Curic ist zwar durchaus beliebt in den USA, aber nicht unumstritten. 2007 sendete sie in ihrem Podcast beim Sender CBS eine tendenziöse Folge über den damaligen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama. Die Comedy-Serie Southpark nahm sie zudem öfter aufs Korn.