Ehemalige Mitarbeiter erheben gegen Kim Kardashian West schwere Vorwürfe.  AFP/Angela Weiss

Sie besitzt ein geschätztes Vermögen von einer Milliarde Dollar. Dennoch soll Kim Kardashian eine Ausbeuterin sein, die Arbeitsrechte ignoriert, um Geld zu sparen. Das behaupten jetzt sieben Ex-Angestellte, die in der 60-Millionen-Dollar-Villa der 40-Jährigen Putz- und Hausmeisterarbeiten verrichteten.

Laut der Klage vor dem Obersten Gerichtshof von Los Angeles soll Kardashian die Kläger als Vollzeitangestellte verpflichtet haben, weshalb automatisch 10 Prozent des Gehalts als Lohnsteuer einbehalten wurden: „Doch der Steuerbehörde hat Kim die Vorabgaben nicht gemeldet. Stattdessen wurde die Crew nicht als Angestellte, sondern als Freiberufler klassifiziert.“ Doch nicht nur die Steuer soll Kardashian selbst eingesackt haben. Die Kläger behaupten, „sie hat uns weder die gesetzlich zugesicherten Mittagspausen zugestanden, noch uns Überstunden bezahlt. Sie hat uns noch nicht einmal eine Auflistung aller gearbeiteten Stunden gegeben“. Dazu habe sich die Reality Show-Queen geweigert, eine Aufwandsentschädigung für vorgestreckte Kosten zu überweisen.

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Es kommt noch dicker: Zu der Reinigungs-Crew sollen auch „einige Minderjährige“ gehört haben, die mehr als eine volle 40-Stunden-Woche arbeiten hätten müssen“. Das ist nach kalifornischem Gesetz verboten.

Als einer der Angestellten sich über die Situation bei den Kardashians beschwert habe, sei er gefeuert worden – aus Rache. Dadurch habe er „nicht nur finanziell hohe Einbußen erlitten, durch die Erniedrigung habe ich schweren seelischen Schaden genommen.“