Sylvie Meis saß fünf Jahre lang in der Jury der Show „Das Supertalent“. Fotos: RTL, dpa/Georg Wendt

Für Fans der RTL-Talentshow „Das Supertalent“ ist die neue Besetzung der Jury noch immer das Diskussionsthema schlechthin. Nicht mehr Dieter Bohlen und Bruce Darnell sind nun am Zug, sondern Fußballer Lukas Podolski, Musicaldarstellerin Chantal Janzen und Designer Michael Michalsky. Doch: Was denken die Stars, die einst zum „Supertalent“ gehörten, über die Besetzung? Auch TV-Star Sylvie Meis saß selbst fünf Jahre lang am Jury-Pult. Und plaudert im Interview nun darüber, was sie von der neuen Jury der RTL-Show hält.

Im Gespräch mit „Watson“ verriet sie unter anderem, dass sie ihr eigenes Comeback bei „Supertalent“ für ausgeschlossen hält. „Ich glaube, für alles gibt es eine Zeit und die Zeit ist bei RTL gekommen, dass da gewechselt wird und es ist perfekt so“, sagt sie. Und was hält sie vom neuen Jury-Star Lukas Podolski? „Ich kenne ihn nicht persönlich und ich weiß nicht, was er draufhat, wenn es darum geht, Leute zu beurteilen. Aber wenn RTL ihn ausgewählt hat, kann ich mir vorstellen, dass da ein Plan dahintersteckt. Er wird es bestimmt toll machen – zumindest hoffe ich es.“

Dieter Bohlen und Bruce Darnell sitzen nicht mehr in der Jury von „Das Supertalent“. Foto: Imago/Revierfoto

Chantal Janzen, die ebenfalls aus den Niederlanden kommt, halte sie hingegen für eine Top-Wahl! „Chantal kenne ich natürlich, Chantal ist einfach der Mega-Knaller aus Holland. Sie hat so viel Jury-Erfahrung. Da mache ich mir überhaupt keine Gedanken, die wird das toll machen. Sie ist eine tolle Frau: witzig, intelligent, sieht gut aus. Ich bin sehr stolz auf Chantal, sie verdient das.“ Den Erfolg gönne sie ihr. „Wir sind beide Frauen, die es schätzen können, wenn eine andere Frau erfolgreich ist, dafür hart arbeitet, Mutter ist. Deswegen ist das Verhältnis zwischen uns immer gut geblieben.“

Sylvie Meis: Man muss abwarten, wie das Publikum reagiert

Und was ist mit Michael Michalsky, der bereits bei „Germany’s next Top Model“ in der Jury saß? Er habe Erfahrung, sagt Meis. Aber: „Man muss immer abwarten, ob die Chemie zwischen den Jury-Mitgliedern stimmt. Das weißt du erst, wenn die Show gedreht ist.“ Man könne zwar vieles im Schnitt lösen. „Aber trotzdem muss man immer abwarten, wie das Publikum reagiert und wie die drei miteinander umgehen. Ich gönne es den dreien von Herzen, denn es ist eine total tolle Show und ich habe das fünf Jahre lang mit so viel Freude gemacht, dass ich nur sagen kann: Have fun.“

Den Umstrukturierungen bei RTL blickt sie aber scheinbar positiv entgegen. „Ich glaube, dass RTL die Maßnahmen vornimmt, um eine Strukturierung zu schaffen, die Quoten und Zuschauern zugutekommt und das verstehe ich auch. Am Ende des Tages muss man immer gucken, wie etwas läuft und manchmal muss man Dinge anpassen, um weiterhin da zu sein, wo man sein möchte.“ So sei es auch bei ihr selbst. „Ich muss ebenfalls schauen, wie ich mich neu erfinden kann und Entscheidungen dafür treffen.“