Jörg Kachelmann moderiert gemeinsam mit Kim Fisher alle zwei Wochen die MDR-Talkshow „Riverboat“, will aber zum Ende des Jahres aufhören. MDR/HA Kommunikation

Es gibt Promis, für die es eine Adelung ist, in ein Reality-Format wie das „Sommerhaus der Stars“ oder ins „Dschungelcamp“ eingeladen zu werden – aber es gibt eben auch Stars, die auf keinen Fall auf die Idee kämen, einer solchen Show zuzusagen. Dazu gehört nun auch offiziell Jörg Kachelmann! Der Wetter-Experte und Moderator („Riverboat“) wurde jetzt für das „Sommerhaus der Stars“ angefragt – und machte die Anfrage und seine Antworten auf Twitter öffentlich.

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„Riverboat“-Moderator Jörg Kachelmann sollte ins „Sommerhaus der Stars“

Am Dienstag twitterte er hier Bilder aus einem E-Mail-Austausch mit einer Mitarbeiterin der Produktionsfirma. „Sehr geehrter Herr Kachelmann“, heißt es in der Nachricht. „Ich melde mich mit einer TV-Anfrage bei Ihnen. Gern würde ich persönlich mit Ihnen über die Details sprechen. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.“

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Um welches Format es gehen soll, bleibt hier noch im Verborgenen. Aber: „Die Beispielformate in der E-Mail machen mir schon mal Mut“, kommentiert Kachelmann den Screenshot. Denn: Am Ende der Mail hängen unter anderem Logos von „Prominent Getrennt“ und „Prince Charming“. „Eine noch größere Fernsehkarriere knapp vor der Rente ist unausweichlich“, schreibt der Moderator.

Kachelmanns Antwort fällt deutlich aus. „Hallo und danke. Die Antwort ist an sich immer nein.“ Da lässt eine Rückmeldung der Produktions-Mitarbeiterin nicht lange auf sich warten. „Bei einem Nein hake ich eigentlich auch immer noch einmal nach, auch wenn ich das natürlich respektiere. Ich hätte mich wirklich sehr gefreut Sie – natürlich streng vertraulich – für das Erfolgsformat ,Das Sommerhaus der Stars‘ gewinnen zu können.“

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Auch darauf antwortet Kachelmann. „Ich bin elendstechnisch noch nicht soweit. Ich moderiere noch alle zwei Wochen eine Talkshow am Freitagabend, vielleicht wollen Sie diese Woche mal reinschauen? Nach vier Jahren werde ich das allerdings zum Jahresende beenden. Falls ich im kommenden Jahr verarmt und mental verwahrlost sein sollte, melde ich mich mit vorauseilendem Gehorsam.“

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Fans bejubeln Jörg Kachelmann für seine schlagfertigen Antworten

Doch damit nicht genug – in einer weiteren Mail legt Kachelmann nach. „Ich habe vergessen zu erwähnen: Wenn ich Frau Hummels ersetzen könnte, wäre das eine andere Geschichte. Wie Sie am Freitagabend sehen könnten, bin ich kein Moderationsautomat und habe noch nie mit Prompter gearbeitet, das freie Sprechen ist eine Fertigkeit, die vielen Formaten gut täte.“

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An einer Stelle hat sich Kachelmann geirrt: Cathy Hummels moderiert nicht das „Sommerhaus der Stars“, sondern den „Kampf der Realitystars“. Die Botschaft hat trotzdem gesessen! Für sein klares Statement wird er von vielen Nutzern auf Twitter bejubelt. „Viel Liebe für Ihre Reaktion und danke für die gerade sehr herzhaften Lacher auf dieser Seite des Twitter-Empfangsgeräts“, schreibt etwa ein Nutzer.