Evelyn Burdecki und Günther Jauch trafen in der 1500. Folge von „Wer wird Millionär“ aufeinander. Fotos: TVNOW/Stefan Gregorowius

Am Donnerstagabend feierte RTL mit einer großen Überraschungs-Show die inzwischen 1500. Folge von „Wer wird Millionär“ – Quizmaster Günther Jauch, der die erfolgreiche Show seit 1999 moderiert, wusste nicht, was passiert. Unvorbereitet kam er in die Show, wurde von Einspielfilmen, Glückwünschen von Kollegen und mehreren besonderen Kandidaten überrascht. Als kleines Geschenk bekam Jauch auch eine Quiz-Teilnehmerin, die er so schnell nicht vergessen wird: TV-Star Evelyn Burdecki durfte auf den Ratestuhl – und sorgte für reichlich fremdschäm-Momente.

Die Ex-Dschungel-Queen gewann bereits bei der Show „Fünf gegen Jauch“ – und übertrumpfte den Quizmaster in der Sendung „Bin ich schlauer als Evelyn Burdecki?“ Klar, dass sie nun auch auf den Ratestuhl bei „Wer wird Millionär“ sollte. Doch hier lief es für den TV-Star gar nicht gut. Schon bei der Fünf-Euro-Frage (zum Jubiläum gab’s dieses Mal besondere Gewinnstufen) drohte sie zu scheitern, blamierte sich. Die Frage: „Steht die Kebekus auf das männliche Geschlecht, gefallen der. …?“ Die Antwortmöglichkeiten: A) Piek Könige, B) Hertz Damen, C) Caro Buben oder D) Kroitz Asse. Hätten Sie es gewusst?

„Wer wird Millionär“: Schon bei der Fünf-Euro-Frage hatte Evelyn Burdecki Probleme

Die Frage ist simpel – angespielt wird auf Komikerin Carolin Kebekus, die richtige Antwort ist also C. Doch bis zu dieser Erkenntnis ist es für Burdecki ein weiter Weg. „Was ist denn eine Kebekus?“, fragt sie, die ersten Kandidatenjoker im Publikum müssen unweigerlich lachen. Jauch: „Das ist die weibliche Form der Kokosnuss.“ Die Kandidatin darauf: „Ach, wirklich?“

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Dann analysiert sie, ob es sich bei „Kebekus“ womöglich um ein Kartenspiel handeln könnte. Immer wieder geht sie Frage und Antworten durch, kommt zu keinem Ergebnis. „Die Kebekus, was ist das denn? Kann man das essen?“ Die nächste Theorie: „Das kommt mir so vor, als hätte das was mit dem Körperbau, mit dem Skelett zu tun.“ Jauch: „Ein Skelett wird der Kebekus nicht gerecht – und das würde ihr auch nicht gefallen.“ Tatsächlich muss Burdecki einen Joker nehmen, fragt das Publikum. 100 Prozent entscheiden sich – wie es vorauszusehen war – für Antwort C.

Schon bei der 5-Euro-Frage hatte Evelyn Burdecki gewaltige Probleme - und brachte damit Günther Jauch in der Jubiläumsfolge von „Wer wird Millionär“ zum Staunen. Foto: TVNOW/Stefan Gregorowius

Burdecki kommt weiter. „Das war die zweite Frage. Ich war schon auf dem Stuhl am Sitzen, aber ich war noch nicht so richtig drin im Spiel“, sagte sie nach der Show. „Ich habe sie erstmal nicht so richtig verstanden. Wenn der Vorname noch da gestanden hätte, hätte ich es verstanden. Ich bin nicht auf den Prominamen gekommen. Das war schon sehr schwierig.“

Am Ende gewann Evelyn Burdecki bei „Wer wird Millionär“ 15.555 Euro

Es war nicht die einzige Frage, bei der Burdecki für Fremdschäm-Momente sorgte. Interessant auch ihre Logik bei der Frage: „Mit welcher Multiplikation endet in der Regel das sogenannte große Einmaleins?“ Die Antworten: A) 10 x 10 = 100, B) 12 x 12 = 144, C) 20 x 20 = 400 oder D) 100 x 100 = 10.000. Burdecki musste nicht lange überlegen, entschied sich für Antwort D. „Das ist ja das größte von allen“, begründete sie die Wahl. Doch dann entschied sie sich doch für einen Joker. TV-Moderator Daniel Hartwich brachte sie auf den richtigen Weg – und flüsterte ihr ein, dass Antwort C. die richtige ist. Denn das kleine Einmaleins geht bis 10 x 10, das große bis 20 x 20.

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Am Ende schaffte es Burdecki bis zu einer Gewinnsumme von 15.555 Euro, die für einen guten Zweck gespendet werden – sie will damit im Senegal Brunnen bauen lassen, um die Wasserversorgung etwas zu verbessern. Auch wenn sie zum Schluss mit sich haderte, ob sie wirklich aufhören soll. Erst wollte sie von Jauch noch wissen, ob sie eine intelligente Frau sei. Doch der Quizmaster drückte sich um die Antwort, wollte gar nichts mehr sagen. Als Burdecki das Spiel beendete, gab es sogar verhältnismäßig viel Applaus – sicherlich waren auch die Kandidaten im Publikum froh, dass der Eiertanz ein Ende hatte.